Allgemein, Kinderfeuerwehr

“Einsatzkleidung” für die Mini-Retter

Die Kinderfeuerwehr der Freiwilligen Feuerwehr Herzogenrath wurde erst im September letzten Jahres gegründet. Seither erfreuen sich die “Mini-Löscher” großer Beliebtheit. Mittlerweile gibt es 47 Mädchen und Jungen, die aktiv in der jüngsten Herzogenrather Feuerwehreinheit mitmachen. Ab 6 Jahren ist die Mitgliedschaft möglich; mit 10 Jahren erfolgt dann der Übertritt in die Jugendfeuerwehr. Da den Kleinen Uniformen in diesem Alter noch eine Nummer “zu groß” sind, wurden nun 60 Kinderfeuerwehrwesten beschafft. Dies war durch Spenden der Provinzial Versicherung, Geschäftsstelle René Günther Herzogenrath, und der Firma Brandschutztechnik Mertens möglich. Die ersten Westen wurden kürzlich im Beisein der Spender an die Gruppe der Kinderfeuerwehr des Löschzugs Herzogenrath übergeben. Die ersten Trageversuche verliefen positiv und die Mädchen und Jungen zeigten sich von den Westen begeistert. Foto: Feuerwehr Herzogenrath Neue Westen für die Kinderfeuerwehr in Herzogenrath wurden durch Spenden beschafft. Spender Theo Mertens (links) und René Günther (Mitte) ermöglichten die Beschaffung, die bei den “Mini-Löschern” sehr gut ankam.

Einsätze

Orkantief Eberhard sorgt für zahlreiche Einsätze

Die Ausläufer von „Eberhard“ hatten Sonntag gegen 12:00 Uhr auch die Stadt Herzogenrath erreicht. Zuerst gingen sturmbedingte Notrufe aus der Ortslage Kohlscheid ein; kurz darauf waren dann auch Herzogenrath-Mitte und Merkstein im Fokus der Feuerwehr Herzogenrath. Insgesamt wurden bis 21:00 Uhr 57 Sturmeinsätze aufgelaufen. Dabei waren 84 Einsatzkräfte unterwegs. Für die Feuerwehr Herzogenrath wurde Vollalarm ausgelöst. Unterstützt wurden die Einsatzkräfte dabei durch die Mitarbeiter des technischen Betriebsamtes der Stadt Herzogenrath. Ab Sonntagmittag war der röhrende Klang von Motorkettensägen fast schon ein Standardgeräusch in der Stadt. Durch die Wehr mussten abgebrochene Äste und entwurzelte Bäume aus dem Weg geschafft, aber auch lose Dachziegel und beschädigte Dächer gesichert werden. In Kohlscheid-Bank war dabei ein Baum auf ein Haus gestürzt. In der Thiergartenstraße hatte der Sturm eine Photovoltaikanlage vom Dach geweht. Zwischendurch hatte dann, vermutlich aufgrund des Sturms, die Brandmeldeanlage eines Unternehmens an der Dornkaulstraße ausgelöst. Glücklicherweise sind keine Personen zu Schaden gekommen.

Allgemein

Herzogenrath: Stromunterverteilung verursacht starke Verrauchung

In der Nacht von Donnerstag auf Freitag wurde der Feuerwehr Herzogenrath ein Wohnungsbrand mit dichtem Rauch aus den Fenstern in einem Haus an der Kleikstraße gemeldet. Personen sollten nicht mehr in dem Gebäude aufhalten. An der Einsatzstelle setzte die Wehr einen Angriffstrupp unter Atemschutz mit einem C-Rohr zur Erkundung ein. Die Drehleiter wurde vorsorglich in Anleiterbereitschaft gebracht. In der verrauchten Wohnung wurde schnell die Ursache für den Rauch gefunden. In der Stromunterverteilung hatte es aus unbekannten Gründen gebrannt. Das Feuer war allerdings schon bei Eintreffen der Wehr von selbst erloschen, hatte aber zu einer starken Rauchbildung in der Wohnung geführt. Die Feuerwehr führte daher entsprechende Belüftungsmaßnahmen durch. Der Örtliche Stromversorger wurde zur Einsatzstelle gerufen und stellte den Strom in der betroffenen Wohnung ab. Verletzte gab es glücklicherweise keine. Im Einsatz waren die Feuerwache sowie Kräfte aller drei ehrenamtlichen Löschzüge der Freiwilligen Feuerwehr Herzogenrath mit insgesamt 45 Mann. Die Polizei war vor Ort.

Einsätze

Kohlscheid: Gasausströmung bei Geothermiebohrung

Gegen 17:25 Uhr wurde Dienstag der Feuerwehr Herzogenrath eine Gasausströmung in einem Neubaugebiet in Kohlscheid gemeldet. Bei einer Geothermiebohrung auf einem Grundstück am Feldlerchenweg war durch das beauftragte Bohrunternehmen wahrscheinlich eine Blase mit Bergbaugasen getroffen worden. Das Gas strömte beim Eintreffen der Wehr aus dem Bohrgerät. Erste Messungen ergaben, dass es sich um ein brennbares Gas handelte. Durch die Einsatzkräfte der Feuerwehr wurde vorsorglich ein Löschangriff vorbereitet und das Gelände um die Baustelle abgesperrt. Aufgrund der Ungewöhnlichkeit des Ereignisses wurden entsprechende Fachämter und Spezialkräfte hinzugezogen. Im weiteren Verlauf des Einsatzes nahm die Konzentration des brennbaren Gases ab, dennoch wurde der Absperrbereich weiter aufrechterhalten. Die hierzu notwendigen Arbeiten wurden durch die Bauhofbereitschaft der Stadt Herzogenrath durchgeführt. Des Weiteren wurde auf Anraten der Bergbaubehörde,  das Neubaugebiet komplett stromlos geschaltet, um eventuelle Zündquellen auszuschließen. Hierzu wurde der zuständige Stromversorger benachrichtigt, der die Arbeiten umgehend durchführte. Gegen 19:40 Uhr war der Einsatz für die Feuerwehr beendet. Im Einsatz waren die Feuerwache und der Löschzug Kohlscheid, sowie Kräfte der Löschzüge Merkstein und Herzogenrath mit Sonderfahrzeugen. Weitere Überprüfungen des Bohrlochs sollen im Verlauf des heutigen Tages stattfinden.  

Allgemein, Neuigkeiten

Jahreshauptversammlung 2019 des Löschzuges Kohlscheid

Auf ein ereignisreiches Jahr 2018 konnte der Löschzug Kohlscheid in seiner diesjährigen Jahreshauptversammlung zurückblicken. Neben einem Personalzuwachs von fünf Mitgliedern in die Einsatzabteilung, die nun 57 weibliche und männliche Mitglieder zählt, wurde auch die Unterstützungseinheit um drei weibliche Mitglieder ergänzt. Die Mitglieder der Betreuungseinheit und einige Kameraden des Löschzuges kümmern sich 14tägig um die Betreuung und Ausbildung der Kinderfeuerwehrgruppe des Löschzuges Kohlscheid. Die Kinderfeuerwehrgruppe, die sich erst nach den Sommerferien 2018 gebildet hat, zählt heute bereits 17 Mitglieder. Ähnlich stark ist auch die Jugendfeuerwehrgruppe des Löschzuges; ihr gehören 20 Mädchen und Jungen an. Im Jahr 2018 wurde der Löschzug Kohlscheid zu 74 Einsätzen alarmiert. Neben Einsätzen im originären Ausrückebereich des  Löschzuges unterstützte er auch bei Großbränden im Stadtgebiet und als Teil des Gefahrgutzugs der Städteregion Aachen. So beispielsweise bei einem LKW-Unfall mit Gefahrgut auf der Autobahn A4 oder bei der Aufnahme von weggeworfenem Gefahrgut in Eschweiler. Eine Vielzahl der Einsätze waren Wald- und Flächenbrände, aber auch eine Serie von Kleinfeuern und PKW-Bränden zum Jahresende. Insgesamt haben die Mitglieder des Löschzuges Kohlscheid im Jahr 2018 6.666 Dienstsunden geleistet, wovon alleine 40Prozent für Aus- und Fortbildung aufgewandt wurden. Neben einer ganztägigen Fortbildung in der Übungshalle des Institut der Feuerwehr in Münster leisteten die Atemschutzgeräteträger des Löschzuges ihre Pflichtfortbildung zum Jahresende im Brandsimulationscontainer ab. Neben dem Löschzugführer Detlev Busse und seinen Stellvertretern Dietmar Gerhards und Giordano Soma dankte auch der Leiter der Feuerwehr Achim Schwark den Kameraden für ihren geleisteten Einsatz, bevor er einige Ernennungen und Beförderungen vornahm. So erhielten die Ernennungs- und Beförderungsurkunden: zur Feuerwehrfrau Kyra Degroot Rebecca Kremer zum Feuerwehrmann Niklas Bender Tom Pelstring Jan Topa zum Oberfeuerwehrmann Torge Braun Marc Matheus Florian Pieper Der Leiter der Feuerwehr Herzogenrath Achim Schwark (links) und Löschzugführer Detlev Busse (rechts) gratulierten den Beförderten bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung des Löschzugs Kohlscheid der Freiwilligen Feuerwehr Herzogenrath.

Einsätze

Herzogenrath-Straß: Brennende Dachisolierung löst Brandmeldeanlage aus

Größerer Schaden konnte heute durch das Auslösen einer Brandmeldeanlage in einem Unternehmen an der Voccartstraße im Ortsteil Straß verhindert werden. Gegen 10:20 Uhr löste die Anlage Feueralarm aus. Bei Eintreffen der Feuerwehr war das Gebäude bereits vollständig geräumt. Der ausgelöste Melder der Anlage wurde schnell gefunden. In dem weitläufigen Ladenlokal konnte auch ein leichter Brandgeruch und eine leichte Verrauchung festgestellt werden. Nach umfangreichen Erkundungsmaßnahmen, wobei auch Wärmebildkameras eingesetzt wurden, konnte schließlich eine Brandstelle im Dachbereich entdeckt werden. Dort waren gerade Dachdeckerarbeiten im Gange, wobei sich ein kleiner Bereich der Dachisolierung entzündet hatte. Die betroffene Stelle im Dach wurde geöffnet und mit einem Kleinlöschgerät gelöscht. Die Dachdecker selbst hatten von dem sich entwickelnden Feuer nichts bemerkt. Im Einsatz waren die Kräfte der Hauptwache.

Einsätze

Merkstein: Wohnungsbrand mit “Menschenleben in Gefahr”

Ein Feuer in einem Haus an der Plitscharder Straße in Merkstein wurde der Feuerwehr Herzogenrath heute gegen 14:25 Uhr gemeldet. In den Notrufen hieß es, dass Menschenleben in Gefahr seien. Beim Eintreffen der ersten Rettungskräfte kam diesen bereits eine Person aus dem Gebäude entgegen. Diese konnte noch mitteilen, dass sich weitere Personen, teilweise im Obergeschoss des Hauses aufhalten würden. Durch die Feuerwehr wurden sofort mehrere Trupps unter Atemschutz zur Menschenrettung eingesetzt. Im weiteren Verlauf des Einsatzes wurden schließlich noch drei weitere Personen aus dem Gebäude, davon eine über eine Steckleiter, gerettet. Alle vier Personen wurden an der Einsatzstelle rettungsdienstlich behandelt und anschließend zu umliegenden Krankenhäusern transportiert. Aufgrund der unklaren Anzahl der betroffenen Personen wurden mehrere Rettungsdienstmittel zur Einsatzstelle beordert. Vier Rettungswagen und zwei Notärzte waren vor Ort im Einsatz. Letztendlich brannte eine Couch, die mit einem C-Rohr schnell gelöscht werden konnte. Im Einsatz waren die Kräfte der Feuerwache, des Löschzugs Merkstein und des Löschzugs Herzogenrath.  Der Löschzug Kohlscheid hatte derweil die Feuerwache besetzt, um den Grundschutz für das Stadtgebiet sicher zu stellen. Kreisbrandmeister Thomas Sprank war vor Ort und machte sich ein Bild der Lage. Die Polizei hat ihre Ermittlungen aufgenommen.

Allgemein, Neuigkeiten

CO macht KO – Schütze dich vor Kohlenmonoxid!

Wir möchten euch heute auf eine wichtige und gute Kampagne aufmerksam machen: “CO macht KO”. Im eigenen Zuhause kann es nahezu jeden treffen. Kohlenmonoxid (CO) ist ein Atemgift, das man nicht sehen, riechen, oder schmecken kann. Aufklärung, gesunder Menschenverstand und geeignete Warngeräte könnenhelfen, Kohlenmonoxid-Vergiftungen und lebensbedrohliche Unfälle zu verhindern. Leichtsinn kann gefährlich sein: Holzkohle- und Gasgrills aber auch Heizpilze oder Campingkocher in geschlossenen Räumen (auch Garagen) können lebensbedrohliche Kohlenmonoxid-Vergiftungen verursachen. Besonders tückisch: Kohlenmonoxid (CO) ist ein Atemgift, das man nicht sehen, riechen, oder schmecken kann.   Die Kampagne wurde ins Leben gerufen von: Arbeitsgemeinschaft Notärzte in NRW (AGNNW) BHE Bundesverband der Sicherheitstechnik Bundesverband der ärztlichen Leiter Rettungsdienst (ÄLRD) Deutscher Feuerwehrverband (DFV) Hersteller von CO-Frühwarngeräten für private Haushalte Ladet euch hier das aktuelle Info-Dokument herunter und informiert euch über eventuelle Maßnahmen, die womöglich auch in eurem Haushalt notwendig sind: Zur Website der Kampagne: www.co-macht-ko.de Zur Facebook Seite der Kampagne: CO macht KO (Liken und teilen erwünscht!) Info-Flyer: Klick      

Einsätze

Kohlscheid: Feuerwache unterstützt Rettungsdienst

Montagmittag wurden die Kräfte der Feuerwache Herzogenrath gegen 13.30 Uhr zur Tragehilfe eines stark übergewichtigen Patienten alarmiert. Der Patient war dringend auf medizinische Hilfe angewiesen. Dieser hatte seine Wohnung noch selbstständig verlassen können, allerdings verschlechterte sich sein Zustand als er sich vor dem Haus im Freien befand. Aufgrund des starken Übergewichts der Person mussten Spezialfahrzeuge zur Einsatzstelle nachgefordert werden um den Transport ins Krankenhaus durchzuführen. Eines davon kam aus dem Kreis Düren. Wegen der niedrigen Temperaturen, knapp über dem Gefrierpunkt, bauten die Feuerwehrkräfte ein Schnelleinsatzzelt inklusive Heizung auf, damit der Patient bis zum Eintreffen des Spezialfahrzeuges vor der Kälte geschützt war. Für die Dauer des Einsatzes musste die Straße für den Verkehr gesperrt werden.

Allgemein

Die Wachabteilung 1 übt mit Eisrettungsfloß

Eis und Schnee fordern nicht nur die Autofahrer in unserer Region, sondern auch die Feuerwehren. So stellt jede Jahreszeit ihre besonderen Herausforderungen dar in Form von speziellen witterungsbedingten Einsatzlagen. Um diesen schnell und professionell begegnen zu können, ist das richtige Training für die Feuerwehrkräfte Pflicht. Aus diesem Grund übte kürzlich die Wachabteilung 1 der Feuer- und Rettungswache Herzogenrath, trotz oder gerade wegen der eisigen Temperaturen, die Rettung von in Eis eingebrochenen Personen. Hierzu begaben sich die Kräfte, geschützt durch spezielle Überlebensanzüge, absichtlich auf dünnes Eis, um eine fiktive Person zu retten. Unter Zuhilfenahme eines Eisrettungsfloßes ließ sich eine schnelle Rettung ans Ufer durchführen. Da die Übung am Angelweiher in Nähe des Parkplatzes Bergerstraße stattfand, der gerne auch das Ziel von Spaziergängern ist, bot sich diesen ein für in Herzogenrath recht ungewohntes Schauspiel.