Der Löschzug Merkstein hat heute (Donnerstagabend) im Freibad in Merkstein geübt. Kurz vor Beginn der Freibadsaison 2018 nutzte der Löschzug das weitläufige Gelände für eine Übung. Es galt eine verunfallte Person (Dummy) aus einem Schwallwasserbehälter zu retten, der bei Reinigungsarbeiten dort verunfallt war. Da der Badebetrieb derzeit noch nicht angelaufen ist und daher die Anlage noch nicht in Betrieb genommen wurde, konnte der leere Wasserbehälter, in unmittelbarer Nähe zum Schwimmerbecken, durch die Feuerwehr genutzt werden. Mittels Steckleiter und Spineboard gelang die Person durch den Schachtdeckel zu retten. Dank gilt dem Team des städtischen Badebetriebes durch deren Unterstützung die Übung ermöglicht wurde.
Autor: Feuerwehr Herzogenrath
Kohlscheid: Viel Rauch um (glücklicherweise) wenig
Zu einem gemeldeten Kellerbrand musste Dienstagmorgen Rodas ausrücken. In einem Haus am „Hankepank“ im Ortsteil Kohlscheid war im Kellerbereich Rauch festgestellt worden. Vor Ort wurde im Keller des Hauses eine Verrauchung festgestellt. Grund hierfür war vermutlich verbranntes Papier. Seitens der Feuerwehr mussten keine weiteren Maßnahmen ergriffen werden. Im Einsatz waren die Feuerwache und der Löschzug Kohlscheid mit insgesamt 23 Kräften. Die Polizei war ebenfalls vor Ort.
Herzogenrath: Verkehrsunfall mit einer verletzten Person
Sonntagabend wurde gegen 22:25 Uhr die Feuerwehr Herzogenrath zu einem Verkehrsunfall in die Bicherouxstraße gerufen. Vor Ort hatte der Fahrer eines PKW aus unbekannten Gründen die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren und war in eine Ziegelmauer vor einem Haus gefahren. Glücklicherweise wurde der Fahrer dabei nicht eingeklemmt und konnte das Fahrzeug, in dem die Airbags ausgelöst hatten, selbstständig verlassen. Die Mauer sowie der PKW wurden dabei erheblich beschädigt. Der Fahrer wurde durch den Rettungsdienst behandelt und in ein Krankenhaus transportiert. Die Feuerwehr sicherte die Unfallstelle, streute auslaufende Betriebsmittel mit Bindemittel ab und klemmte die Fahrzeugbatterie ab. Bei dem Unfall wurde ebenfalls die Straßenbeleuchtung beschädigt. Daher wurde der örtliche Energieversorger nachgefordert. Nach der Unfallaufnahme durch die Polizei, den Abtransport des Fahrzeugs und der anschließenden Reinigung der Unfallstelle konnte der Einsatz für die Feuerwehr beendet werden. Im Einsatz waren die Kräfte der Feuerwache sowie ein Rettungswagen, der Notarzt aus Geilenkirchen und die Polizei mit insgesamt 13 Einsatzkräften.
Merkstein: Mutmaßliche Gasausströmung an Wohnhaus – Heizungsanlage defekt
Donnerstag wurde der Herzogenrather Feuerwehr gegen 11.22 Uhr Gasgeruch vor einem Haus an der Geilenkirchener Straße in Merkstein gemeldet. Vorsorglich wurde bei Eintreffen an der Einsatzstelle die Geilenkirchener Straße ab Einmündung „Zum Schleypenhof“ bis Einmündung „Am Wasserturm“ für den Verkehr komplett gesperrt, was erhebliche Verkehrsprobleme zur Folge hatte. Durch die Kräfte der Wehr konnte eine Geruchsbelästigung zunächst wahrgenommen werden. Die Messgeräte konnten jedoch kein Gas feststellen. Dies wurde ebenfalls durch den angeforderten Notdienst des Energieversorgers bestätigt. Nach umfangreicher Erkundung der benachbarten Häuser und Grundstücke, hierzu wurde auch die Drehleiter eingesetzt, konnte schließlich ein Kamin als Auslöser für die Geruchsbelästigung festgestellt werden. Das Haus, zu dem der Kamin gehörte, wurde kontrolliert. Die Geruchsbelästigung stellte sich schließlich als die Abgase einer fehlerhaften Heizungsanlage dar. Den Bewohnern des Hauses wurde der weitere Betrieb der Heizungsanlage bis zur Kontrolle durch eine Fachfirma untersagt. Die Polizei war vor Ort. Der Einsatz für die Feuerwehr war um 12.13 Uhr beendet. Im Einsatz waren die Feuerwache und der Löschzug Merkstein mit insgesamt 23 Einsatzkräften.
Herzogenrath: Gasausströmung an Mehrfamilienhaus
Gegen 19.55 Uhr wurde Montagabend eine Gasausströmung in einem Mehrfamilienhaus in der Straße „Broichbachtal“ in Noppenberg gemeldet. Daraufhin wurde durch die Leitstelle die Feuerwache und der Löschzug Merkstein alarmiert. Vor Ort wurde die Einsatzstelle erkundet. Das Haus selbst war bereits vor Eintreffen der Wehr geräumt worden. Durch die Feuerwehr konnte sowohl im Keller- als auch im Erdgeschoss kein eindeutiger Gasgeruch festgestellt werden. Schließlich kam durch die Anwohner der Hinweis auf einen unter der Garage eingebauten Flüssiggastank. Im Bereich des Zugangs zum besagten Tankraum konnte dann einwandfrei Gasgeruch festgestellt werden. Die Heizungsanlage des Hauses wurde außer Betrieb genommen und ein Trupp unter Atemschutz mit Messgerät zur weiteren Erkundung in den Tankraum geschickt. Zur Sicherstellung des Brandschutzes wurde vorsorglich ein C-Rohr in Stellung gebracht und die Einsatzstelle ausgeleuchtet. Es gelang schließlich die Gaszufuhr zum Gebäude abzuschiebern. Der Tank und die abgehenden Leitungen wurden mit einem Wasser-/Schaumgemisch eingesprüht, um die Leckage zu finden. Diese konnte schließlich lokalisiert und mittels Leckagedichtband, welches durch Angehörige des Löschzugs Kohlscheid zur Einsatzstelle gebracht wurde, eingedämmt werden. Zwischenzeitlich wurde der Bereitschaftsdienst der Tankfirma verständigt. Dieser übernahm mit einem Spezialfahrzeug, das eine längere Anfahrt zur Einsatzstelle hatte, das Auspumpen des beschädigten Tanks. Die betroffenen Bewohner des Mehrfamilienhauses kamen zwischenzeitlich in der Nachbarschaft unter und wurden über den Sachstand informiert. Die Polizei war vor Ort. Der Einsatz für die Feuerwehr war erst gegen 03.45 Uhr beendet.
Jahreshauptsversammlung 2018 der Freiwilligen Feuerwehr Herzogenrath
21.051 Stunden leisteten die Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehr Herzogenrath im Jahr 2017 ehrenamtlich für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt. Stolz konnte Wehrleiter Achim Schwark die Leistung seiner Feuerwehr bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung präsentieren. Auch wurde 2017 kräftig in den Bereich des Brandschutzes und Rettungsdienstes der Stadt Herzogenrath investiert. Zu 627 Einsätzen musste Rodas Wehr im vergangenen Jahr ausrücken. Die stellvertretende Bürgermeisterin Marie-Theres Sobczyk richtete ihren Dank für das gezeigte Engagement an die versammelten Feuerwehrangehörigen. Für die im Jahr 2017 geleistete Arbeit zollte sie den Frauen und Männern der Herzogenrather Feuerwehr höchsten Respekt. Brandschutz und Rettungsdienst seien ein wichtiger Bestandteil für das Wohlergehen der Herzogenrather Bevölkerung. Daher sei man sich in der Politik und auch in der Verwaltung bewusst, dass nur eine optimal ausgestattet Feuerwehr die an sie gestellten Aufgaben nur erfüllen kann, wenn das „Werkzeug“ dazu stimme. So seien rund 1,3 Mio. € im vergangenen Jahr in diesem Bereich geflossen. Ein guter Beleg dafür sei auch, dass heute erneut zwei neue Einsatzfahrzeuge im Gesamtwert von 549.000 € offiziell an die Feuerwehr übergeben können. Sie verband dies mit dem Wunsch, dass die Fahrzeuge, die zukünftig beim Löschzug Herzogenrath besetzt werden, möglichst wenig zum Einsatz ausrücken müssen. Kreisbrandmeister Bernd Hollands übermittelte ein Grußwort im Namen des Feuerwehrverbandes Kreis Aachen e.V. und dankte allen Wehrangehörigen für ihren Einsatz. Auch 2017 war die Freiwillige Feuerwehr Herzogenrath zur Stelle, wenn sie gebraucht wurde. Ob auf städtischer oder überörtlicher Ebene – auf Rodas Wehr war Verlass. Er zeichnete für den Kreisfeuerwehrverband Jürgen Peukert und Patrick Kremer mit der silbernen und Marcus Heinrichs und Dietmar Gerhards mit der goldenen Ehrennadel des Verbandes aus. Achim Schwark beförderte Dr. Matthias Betsch zum Brandoberinspektor, Dr. Jochen Jansen zum Hauptbrandmeister und Mikel Nandzik zum Oberbrandmeister. Zum neuen Ausbildungsbeauftragten der Wehr wurde Sebastian Baurmann bestellt. Neue Fahrzeuge im Fuhrpark von Rodas Wehr Kräftig investiert in den Brandschutz und damit in die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger hat die Stadt Herzogenrath. Im Rahmen der Jahreshauptversammlung konnte der Leiter der Feuerwehr, Achim Schwark, die Schlüssel von zwei neuen Einsatzfahrzeugen durch die stellvertretende Bürgermeisterin Marie-Theres Sobczyk in Empfang nehmen. Zum einen handelt es sich um einen Mercedes-Benz Sprinter mit Vollautomatikgetriebe. Der Umbau zum Feuerwehrfahrzeug mit Signalanlage und Funk wurde durch die Firma Selectric in Münster durchgeführt. Das Fahrzeug wird zukünftig als Mannschaftstransportwagen genutzt. Zur Sicherstellung des Brandschutzes wurde ebenfalls noch ein neues Lösch-und Hilfeleistungsfahrzeug an die Wehr übergeben. Hier handelt es sich um ein sogenanntes HLF 20 4×4 auf einem Mercedes-Benz Artego Allradfahrgestell mit 300 PS. Hersteller des Fahrzeuges ist die Firma Rosenbauer. Das Fahrzeug hat eine Komplettausstattung an neuen Gerätschaften. Die feierliche Einsegnung der neuen Fahrzeuge wurde durch Diakon Franz-Josef Kempen vorgenommen. Die Gesamthöhe der Investitionen für die neuen Einsatzmittel beträgt 549.000 €.
Kohlscheid: Vollbrand in Werkstatt und Lagerhalle
Durch die städteregionale Leitstelle wurde Herzogenraths Feuerwehr in den späten Abendstunden ein vermeintlicher Wohnungsbrand in der Weststraße in Kohlscheid gemeldet. Als die ersten Einsatzfahrzeuge vor Ort eintrafen stellte sich heraus, dass es sich um den Brand einer Werkstatt mit angrenzender Lagerhalle in voller Ausdehnung handelte. Um den Brand zu bekämpfen und die benachbarten Gebäude, darunter ein Kindergarten zu schützen, wurde durch den Einsatzleiter für Rodas Wehr „Vollalarm“ ausgelöst. Zur Brandbekämpfung wurden mehrere Trupps unter Atemschutz im Innen und im Außenangriff eingesetzt. Aufgrund des gelagerten Materials wurden auch 2 Schaumrohre vorgenommen. Um ein Übergreifen auf die Dächer der angrenzenden Gebäude zu verhindern, wurde ebenfalls ein Wenderohr über eine Drehleiter vorgenommen. Da sich die Löscharbeiten aufgrund der vorgefundenen räumlichen Gegebenheiten als sehr schwierig erwiesen, wurde zusätzlich der Gerätewagen Atemschutz der StädteRegion Aachen alarmiert. Auch Kreisbrandmeister Bernd Hollands und der Bereitschaftsdienst des Ordnungsamtes Herzogenrath verschafften sich vor Ort einen Überblick. Die Polizei war ebenfalls vor Ort. Nach rund 4 Stunden konnte mit den Nachlöscharbeiten begonnen werden. Die durch den Löschzug Kohlscheid gestellte Brandwache konnte die Einsatzstelle dann gegen 04:19 Uhr beenden. Die Einsatzstelle wurde an die Kriminalpolizei übergeben. Die benachbarte Kindertagesstätte wird heute geschlossen bleiben. Personen waren nicht in Gefahr. Rodas Wehr war mit insgesamt 72 Einsatzkräften vor Ort. Unterstützt durch die Feuerwehr Würselen mit dem Gerätewagen Atemschutz. Photos: Feuerwehr Herzogenrath
Herzogenrath: Kleinfeuer in Mehrfamilienhaus – angebranntes Essen
Donnerstagabend wurde der Feuerwehr Herzogenrath gegen 20.45 Uhr ein Kleinfeuer in einem Mehrfamilienhaus an der Geilenkirchener Straße gemeldet. Vor Ort stellte sich schnell heraus, dass es sich um angebranntes Essen in einer Wohnung handelte. Durch die Mieterin konnte das Feuer noch selbst abgelöscht werden. Dabei erlitt sie jedoch eine leichte Rauchgasinhalation und musste durch den Rettungsdienst behandelt und vorsorglich ins Rhein-Maas-Klinikum gebracht werden. Durch die Kräfte der Feuerwache wurde Nachschau gehalten und die Wohnung quergelüftet.
Herzogenrath: Dieselspur und uneinsichtige Autofahrer
Am Montag, 12.03, wurde die Feuerwache gegen 18:25 Uhr zu einer Dieselspur auf der Willibrordstraße gerufen. Dort war die Fahrbahn auf ca. 50 m, beginnend ab der Kreuzung Kirchrather Straße, verunreinigt. Da die Dieselspur in einem schlecht einsehbaren Kurvenbereich lag wurde die Einsatzstelle gegen den fließenden Verkehr abgesichert. Dadurch kam es während der Einsatzmaßnahmen zu Verkehrsstörungen. Hier zeigte sich wieder die Uneinsichtigkeit vieler Autofahrer, die die Absicherungsmaßnahmen der Feuerwehr ignorierten und in die Einsatzstelle hineinfuhren und dadurch die Einsatzkräfte gefährdeten.
Herzogenrath: Kochkünste verursachen Kochdünste – Rauchmelder schlägt an
Im städtischen Obdachlosenheim an der Bierstraß hatte gestern gegen 17.45 Uhr die Brandmeldeanlage ausgelöst. Ein Rauchmelder im Flurbereich hatte Kochdünste detektiert. Durch eine offen stehende Verbindungstüre konnten diese in den Flurbereich gelangen. Der Bereich wurde durch einen Angriffstrupp unter Atemschutz mit einem Kleinlöschgerät kontrolliert. Der Bereich wurde quergelüftet. Weitere Maßnahmen waren nicht erforderlich. Im Einsatz waren die Feuerwache und die Löschzüge Merkstein und Herzogenrath.
