In der Nacht zum 1. Januar 2026 wurde die Feuerwehr Herzogenrath kurz nach 3 Uhr morgens zu einem Brandeinsatz in der Hauptstraße im Stadtteil Merkstein alarmiert. Ein aufmerksamer Bürger hatte eine Rauchentwicklung aus einer dortigen Gaststätte bemerkt und umgehend die Feuerwehr verständigt. Durch die Leitstelle der StädteRegion Aachen wurde zunächst das Einsatzstichwort F – Zimmerbrand ausgelöst. Alarmiert wurden die Einheiten der hauptamtlichen Wache, der Löschzug Merkstein sowie die ELW-Gruppe. Bereits auf der Anfahrt stellten die ersteintreffenden Einsatzkräfte eine starke Rauchentwicklung aus dem Gebäude fest. Die Erkundung vor Ort ergab, dass das gesamte Gebäude stark verraucht war. Zudem befanden sich noch zwei Personen im ersten Obergeschoss, die durch den Rauch eingeschlossen waren. Umgehend wurde die Menschenrettung über die Drehleiter eingeleitet. Im weiteren Einsatzverlauf wurden zwei weitere Personen aus einem angrenzenden Gebäudeteil durch die Feuerwehr ins Freie geführt. Zur Brandbekämpfung verschafften sich die Einsatzkräfte über ein geschlossenes Fenster Zugang zu den Räumlichkeiten der Lokalität. Ein Trupp unter Pressluftatmung ging mit einem Strahlrohr zur Brandbekämpfung vor. Das Feuer konnte zügig unter Kontrolle gebracht werden. Aufgrund der starken Rauchentwicklung gestalteten sich die Lüftungs- und Nachlöscharbeiten jedoch sehr aufwendig, sodass die Einsatzkräfte bis etwa 6 Uhr morgens gebunden waren. Die zwei zuvor im Rauch eingeschlossenen Personen wurden nach der Rettung an den Rettungsdienst übergeben und vorsorglich in umliegende Krankenhäuser transportiert. Die zwei weiteren evakuierten Personen blieben unverletzt. Zur Information: „Feuer SOS“ bezeichnet in der Alarm- und Einsatzplanung der Feuerwehr ein Einsatzstichwort, das typischerweise auf ein bestätigtes Brandereignis mit Menschenleben in Gefahr oder eine unklare Lage bei einem Brand hinweist – es steht somit für ein besonders dringliches Einsatzszenario, bei dem eine schnelle und umfassende Alarmierung mehrerer Einheiten erforderlich ist. Nach Feststellung der Erstlage erhöhte der Einsatzleiter das Einsatzstichwort auf Feuer Gewerbe, was einen Vollalarm für die Feuerwehr Herzogenrath zur Folge hatte. In diesem Zuge wurden zusätzlich die Löschzüge Herzogenrath-Mitte und Kohlscheid sowie die Betriebsfeuerwehr Roberts alarmiert. Der Löschzug Kohlscheid stellte währenddessen den Grundschutz für das Stadtgebiet sicher, während der Löschzug Herzogenrath-Mitte und die Betriebsfeuerwehr Roberts die Einsatzstelle mit weiteren Kräften, Gerät und Fachpersonal unterstützten. Im weiteren Einsatzverlauf wurden insgesamt fünf Trupps unter Pressluftatmung nacheinander eingesetzt. Weitere Atemschutztrupps führten umfangreiche Erkundungsmaßnahmen im ersten Obergeschoss durch und unterstützten die Entrauchung des Gebäudes. Sämtliche eingesetzten Atemschutzgeräteträger wurden nach ihrem Einsatz der Dekontamination zugeführt. Der Einsatz für den Großteil der Feuerwehr Herzogenrath konnte kurz vor 6 Uhr beendet werden. Derzeit befindet sich noch ein Fahrzeug zur Brandnachschau an der Einsatzstelle. Die Polizei sowie die Kriminalpolizei sind weiterhin vor Ort und haben die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.
Schlagwort: Feuer SOS
Feuer in Dachgeschosswohnung mit Meldung „Menschenleben in Gefahr“
Herzogenrath. Donnerstagabend, kurz nach 21 Uhr, ging bei der Feuerwehr Herzogenrath die Meldung über ein Feuer in einem Mehrfamilienhaus an der Straße „Am Klösterchen“ im Ortsteil Ritzerfeld ein. Menschenleben sollten in Gefahr sein. Vor Ort wurde festgestellt, dass an der Einsatzstelle aus einer Dachgeschosswohnung massiv Rauch drang und auch die übrigen Bereiche des Gebäudes stark verraucht waren. Ein Teil der Bewohner hatte das Haus bereits verlassen, anderen Hausbewohnern war durch den Rauch der Fluchtweg aus dem Gebäude abgeschnitten. Diese hatten sich daher auf rückwärtige Balkone geflüchtet bzw. an den Fenstern auf sich aufmerksam gemacht. Aufgrund der zunächst unklaren Lage wurden mehrere Rettungswagen und Notärzte nachgefordert. Die Feuerwehr leitete sofort Maßnahmen zur Menschenrettung ein. Dabei wurden Hausbewohner teilweise über tragbare Leitern gerettet. Insgesamt wurden 8 Personen an den Rettungsdienst übergeben. Dazu waren 4 Rettungswagen, 2 Notärzte, sowie der Leitende Notarzt und der Organisatorische Leiter Rettungsdienst an der Einsatzstelle. Nach entsprechender Sichtung mussten jedoch keine Personen in Krankenhäuser transportiert werden. Das Feuer in der betroffenen Dachgeschosswohnung wurde schließlich in der Küche lokalisiert und konnte schnell durch einen Angriffstrupp unter Atemschutz mit einem C-Rohr gelöscht werden. Im Anschluss hieran mussten umfangreiche Lüftungsmaßnahmen im kompletten Gebäude durchgeführt werden. Die Einsatzstelle wurde mit einer Wärmebildkamera wegen etwaiger Brandnester kontrolliert. Neben den Angehörigen der Hauptwache waren die ehrenamtlichen Löschzüge Herzogenrath und Merkstein mit insgesamt 65 Kräften im Einsatz. Der Rettungsdienst hatte 14 Mann aktiviert. Kreisbrandmeister Bernd Hollands machte sich vor Ort ein Bild der Lage. Die Polizei war ebenfalls vor Ort. Angaben zur Schadenursache und -höhe können nicht gemacht werden. Fotos: Feuerwehr Herzogenrath
Küchenbrand in einem Mehrfamilienhaus – Heimrauchmelder rettet Leben
Herzogenrath. Dienstagabend wurde die Herzogenrather Feuerwehr gegen 18:55 Uhr zu einem Küchenbrand in einem Mehrfamilienhaus an der Albert-Steiner-Straße alarmiert. Bei Eintreffen der ersten Rettungskräfte war die Inhaberin der betroffenen Wohnung bereits durch einen Nachbarn, der durch die ausgelösten Rauchmelder auf die starke Verrauchung aufmerksam geworden war, ins Freie gebracht worden. Ein Angriffstrupp unter Atemschutz ging mit einem C-Rohr in die verrauchte Wohnung vor. Als Ursache für die Rauchentstehung wurde schnell angebranntes Essen gefunden. Dieses wurde entfernt und die Wohnung mit einem Überdrucklüfter belüftet. Durch den alarmierten Feuerwehrarzt wurden die Wohnungsinhaberin und auch der Nachbar noch an der Einsatzstelle untersucht. Da bei ihnen der Verdacht auf eine Rauchgasinhalation bestand wurden beide mit einem Rettungswagen zum Medizinischen Zentrum nach Würselen transportiert. Die Polizei war vor Ort. Die Feuerwehr Herzogenrath war mit den Kräften der Hauptwache und den ehrenamtlichen Löschzügen Herzogenrath und Merkstein im Einsatz. Nach einer guten halben Stunde konnten die 31 Einsatzkräfte unter der Leitung von Brandinspektor Norbert Hildebrandt wieder einrücken. .
