Dienstagabend gegen 18.00 Uhr wurde der Feuerwehr Herzogenrath ein Feuer in einer Imbissstube an der Adolfstraße in Merkstein gemeldet. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte brannte es im Verkaufsraum. Da alle Fenster und Türen zum Objekt verschlossen waren, verschaffte sich die Feuerwehr gewaltsam Zutritt zum Gebäude. Das Feuer wurde im Verkaufsraum im Bereich der Fritteuse lokalisiert. Zur Brandbekämpfung wurden zwei Trupps unter Atemschutz mit C-Rohren eingesetzt. Das Gebäude wurde schließlich mittels zweier Hochleistungslüfter belüftet. Im Anschluss hieran wurde die Einsatzstelle ausgeleuchtet und an die Polizei und an den Eigentümer übergeben. Personen waren keine in Gefahr. Die 46 Kräfte der Hauptwache Herzogenrath und der ehrenamtlichen Löschzuge Merkstein und Herzogenrath waren bis 19.15 Uhr in den Einsatz eingebunden.
Autor: Feuerwehr Herzogenrath
Abschlussübung 2017 des Löschzugs Merkstein – im Freibad
In einer vom städtischen Betriebsamt genutzten Lagerhalle am Freibadgelände in Merkstein kommt es aus unbekannten Gründen zu einem Brandausbruch. Innerhalb kurzer Zeit ist aufgrund der Rauchausbreitung der unmittelbar angebaute Umkleidetrakt des Freibads stark verraucht. In der brennenden Halle gelten zwei städtische Mitarbeiter nach ersten durchgeführten Löschversuchen als vermisst. Im Umkleidebereich sind 5 Personen vom Rauch eingeschlossen. Dramatische Szenen als Ausgangslage für die diesjährige Jahresabschlussübung des Löschzugs Merkstein der Freiwilligen Feuerwehr Herzogenrath. Ausgedacht hatte sich diese Merksteins Löschzugführer Markus Schröder. Dank Unterstützung von Mitgliedern aus der Jugendfeuerwehr gelang es diese in die Realität umzusetzen. Den Zuschauerinnen und Zuschauern, die bei herrlichen Spätsommerwetter ins Freibad gekommen waren wurde das breite Einsatzspektrum des Löschzugs Merkstein demonstriert. Dabei standen die Menschenrettung und die Brandbekämpfung im Vordergrund. Das Becken des Bades, welches im Sommer das kostbare, kühlende Nass beinhaltet, diente jetzt der Wasserversorgung. Mittels Tragkraftspritze wurde hieraus Löschwasser gefördert. Herzogenraths stellvertretender Wehrleiter Markus Albert machte sich vor Ort ein Bild vom Können der Merksteiner Wehrleute. Löschzugführer Markus Schröder zeigte sich nach der Übung zufrieden mit der Leistung seines Löschzugs. Sein Dank galt dabei der Stadt Herzogenrath, die das Freibad für die Übung unbürokratisch zur Verfügung gestellt hatte.
Herzogenrath: Defekte Heizungsanlage löst Rauchmelder aus
In der Nacht von Montag auf Dienstag wurde der Feuerwehr gegen 04.10 Uhr ein Kellerbrand in einem Haus an der Wendelinusstraße in Herzogenrath gemeldet. Beim Eintreffen an der Einsatzstelle wurden die Rettungskräfte bereits durch die Hausbewohnerin an der Eingangstür erwartet. Im Hausflur war Brandgeruch feststellbar und aus dem Keller war ein ausgelöster Rauchmelder zu hören. Die Frau wurde ins Freie geführt und vorsorglich in einem Rettungswagen untersucht. Weitere Personen befanden sich nicht im Gebäude. Ein Angriffstrupp unter Atemschutz ging mit einem C-Rohr zur Erkundung in den Keller vor. Als Grund für die Rauchentwicklung wurde schließlich ein technischer Defekt an der Heizungsanlage des Hauses festgestellt. Die Anlage wurde stromlos geschaltet und das komplette Haus quergelüftet. Danach konnte die Hausbewohnerin wieder in das Haus zurückkehren. Ihr wurde allerdings untersagt, die Heizungsanlage wieder in Betrieb zu nehmen. Die eingesetzten 22 Kräfte der Hauptwache und des Löschzugs Herzogenrath konnten nach einer knappen Stunde wieder einrücken. Die Polizei war vor Ort.
Merkstein: Verkehrsunfall mit mehreren Fahrzeugen
Montagabend gegen 18.00 Uhr wurde die Feuerwehr Herzogenrath zu einem Verkehrsunfall auf der Geilenkirchener Straße nach Merkstein alarmiert. An dem Unfall waren drei Fahrzeuge und ein Motorroller beteiligt. An zwei der PKW liefen Betriebsstoffe aus. Diese wurden durch die Kräfte der Hauptwache abgestreut. Zusätzlich wurde an einem der Fahrzeuge die Batterie abgeklemmt. In Absprache mit der Polizei wurden die Unfallfahrzeuge in sich in unmittelbarer Nähe befindliche Parkbuchten geschoben, damit die Geilenkirchener Straße wieder für den Verkehr frei gegeben werden konnte. Der am Unfall beteiligte Fahrer des Motorrollers wurde vor Ort im Rettungswagen gesichtet. Ein Transport ins Krankenhaus war allerdings nicht erforderlich.
Merkstein: Rauchmelder verhindert Schlimmeres
Donnerstagabend gegen 18.45 Uhr wurde Rodas Wehr zu einem Einsatz in die Plitscharder Straße nach Merkstein alarmiert. Anwohner hatten dort einen ausgelösten Heimrauchmelder bemerkt und die Feuerwehr gerufen. Vor Ort stellten die Rettungskräfte fest, dass ein Rauchmelder in einer Wohnung im Erdgeschoss des Hauses ausgelöste hatte. Da augenscheinlich niemand in der Wohnung war verschafften sie sich Zutritt zur Wohnung. Dort konnte schnell der Grund für den ausgelösten Rauchmelder festgestellt werden. Auf dem eingeschalteten Herd stand vergessenes Essen. Dieses wurde ins Freie gebracht und der Herd ausgeschaltet. Anschließend wurde die betroffene Wohnung belüftet. Zwischenzeitlich war auch der Eigentümer der Wohnung erschienen, so dass ihm die Einsatzstelle übergeben werden konnte. Nach einer knappen Stunde war der Einsatz beendet und die 19 Kräfte der Hauptwache und des Löschzuges Merkstein konnten wieder einrücken.
Herzogenrath: Feuer SOS, Person wird aus verrauchter Wohnung gerettet
Kurz vor 4.00 Uhr in der Nacht von Samstag auf Sonntag wurde der Herzogenrather Wehr ein Zimmerbrand aus einem Mehrfamilienhaus an der Leonhardstraße gemeldet. Dort war eine Anwohnerin durch den ausgelösten Rauchmelder aus der Nachbarwohnung geweckt worden und hatte leichten Brandgeruch im Treppenhaus wahrgenommen. An der Einsatzstelle ging ein Angriffstrupp unter Atemschutz mit einem C-Rohr zur Erkundung in die Wohnung im zweiten Obergeschoss des Gebäudes vor. Da niemand die Wohnungstür öffnete verschaffte sich die Feuerwehr Zutritt. Die Einsatzkräfte fanden in der verrauchten Wohnung eine sich im Tiefschlaf befindliche männliche Person vor. Als Ursache für die Rauchentwicklung wurde stark angebranntes Essen auf dem Herd ausgemacht. Das Essen wurde vom Herd entfernt und das Gerät ausgeschaltet. Die vorgefundene Person wurde aus der Wohnung gerettet und dem Rettungsdienst übergeben. Durch einen Notarzt wurde der Mann zunächst vor Ort behandelt: Da der Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung bestand wurde er anschließend ins Klinikum Aachen transportiert. Nach entsprechenden Lüftungsmaßnahmen konnten die restlichen Hausbewohner wieder in ihre Wohnungen zurückkehren. Im Einsatz waren die Hauptwache und der Löschzug Herzogenrath mit insgesamt 20 Kräften.
Schwer zugänglicher Verkehrsunfall in der Nacht
In der Nacht von Samstag auf Sonntag wurde der Feuerwehr Herzogenrath ein Verkehrsunfall auf der Kohlscheider Oststraße (K 1) gemeldet. Gegen 00.45 Uhr war dort eine Fahrerin mit ihrem PKW von der Straße abgekommen und eine Böschung herabgestürzt. Dabei kam das Fahrzeug auf dem Dach zum Liegen. Aufgrund der Dunkelheit und des dichten Pflanzenbewuchses war die Einsatzstelle für die Rettungskräfte nur schwer auffindbar. Beim Eintreffen hing die leicht verletzte Fahrerin kopfüber in ihrem Sicherheitsgurt und konnte sich selbst nicht aus dieser misslichen Lage befreien. Nach einer notärztlichen Erstversorgung wurde sie durch die Feuerwehr aus ihrem Fahrzeug befreit und die Böschung hinauf gebracht. Mit einem Rettungswagen wurde sie anschließend ins Rhein-Maas-Klinikum transportiert. Im Einsatz waren die Hauptwache und der Löschzug Kohlscheid mit insgesamt 22 Kräften Die Polizei war vor Ort. Über die Schadensursache und -höhe können keine Angaben gemacht werden.
Merkstein: Kinder zu Besuch bei der Feuerwehr
Letzen Mittwoch und Donnerstag und diese Woche Dienstag und Mittwoch hatte der Löschzug Merkstein begeisterten Besuch aus der OGS Dietrich Bonhoeffer Schule. 20 Kinder im Alter von 6-10 Jahren wollten sich einmal selbst ein Bild von der Arbeit der Feuerwehr machen und waren damit herzlich eingeladen, das Gerätehaus in Merkstein zu besuchen. Die Kinder, die je bereits morgens um 10 Uhr auf der Matte standen, haben so einiges von unseren Feuerwehrleuten gelernt: Die Bedienung von Feuerlöschern, die Arbeit und Wichtigkeit von Rauchmeldern und Verständnis um die sogenannte Rettungskette nach dem Absetzen eines Notrufs (der übrigens auch geübt wurde). Schlussendlich gab es einen Ausblick in Erste Hilfe. Natürlich (und damit womöglich zum Highlight des Ausflugs 😉) wurden Fahrzeuge und feuerwehrtechnische Ausrüstung ganz genau unter die Lupe genommen. Das waren, auch für uns, ein paar wirklich tolle Tage mit den durchweg sehr interessierten Kindern! Anbei gibt’s noch ein paar Bilder der Besucherinnen und Besucher.
Kohlscheid: Wohnmobil brennt vollständig aus
In der Nacht von Sonntag auf Montag wurde der Feuerwehr Herzogenrath gegen 02.30 Uhr ein brennendes Wohnmobil an der Zellerstraße in Kohlscheid gemeldet. Beim Eintreffen der Wehr befand sich das Fahrzeug bereits im Vollbrand, Zur Brandbekämpfung wurde ein Angriffstrupp unter Atemschutz mit einer Schaummittelpistole eingesetzt. Ein zweiter Trupp unter Atemschutz kühlte derweil mit einem C-Rohr die Gasflaschen des Wohnmobils, deren Sicherheitsventile bereits abbliesen. Während der Löscharbeiten wurde die Einsatzstelle ausgeleuchtet und die Zellerstraße gesperrt. Im Einsatz waren die Hauptwache und der Löschzug Kohlscheid. Die 20 eingesetzten Kräfte konnten nach knapp zwei Stunden wieder einrücken. Die Polizei war vor Ort. Über die Schadensursache und -höhe können keine Angaben gemacht werden.
Kohlscheid: Baum stürzt um, viel Arbeit für die Wache und den Löschzug Kohlscheid
Sonntagmorgen wurde Rodas Wehr zu einem umgestürzten Baum auf der Klinkheider Straße in Kohlscheid alarmiert. Der ca. 15 m lange Baum, mit einem Stammumfang von ca. 1,2 m, blockierte die Zufahrt zur Kläranlage Steinbusch des Wasserverbandes Eifel-Rur. Nach Eintreffen der Hauptwache an der Einsatzstelle wurde der Löschzug Kohlscheid zur Unterstützung nachalarmiert. Bis zu dessen Eintreffen wurde der Baum durch die Einsatzkräfte der Hauptwache entastet, damit ein späteres sicheres Arbeiten möglich war. Nach dem Eintreffen der ehrenamtlichen Kräfte wurde der Baum mittels mehrerer Kettensägen zerkleinert und die teilweise recht schweren und großen Holzstücke gemeinsam von der Fahrbahn geräumt. Anschließend wurde die Einsatzstelle gereinigt. Nach knapp 2 Stunden Einsatzdauer konnte die Feuerwehr wieder einrücken.
