Kategorie: Einsätze

Hier werden alle aktuellen Einsätze der Feuerwehr Herzogenrath und ihrer Löschzüge eingetragen. Wir bitten um Verständnis, dass es zum Teil aus ermittlungstaktischen Gründen nicht immer möglich ist, einen Einsatz umgehend zu veröffentlichen.

Einsätze

Merkstein: Mutmaßliche Gasausströmung an Wohnhaus – Heizungsanlage defekt

Donnerstag wurde der Herzogenrather Feuerwehr gegen 11.22 Uhr Gasgeruch vor einem Haus an der Geilenkirchener Straße in Merkstein gemeldet. Vorsorglich wurde bei Eintreffen an der Einsatzstelle die Geilenkirchener Straße ab Einmündung „Zum Schleypenhof“ bis Einmündung „Am Wasserturm“ für den Verkehr komplett gesperrt, was erhebliche Verkehrsprobleme zur Folge hatte.   Durch die Kräfte der Wehr konnte eine Geruchsbelästigung zunächst wahrgenommen werden. Die Messgeräte konnten jedoch kein Gas feststellen. Dies wurde ebenfalls durch den angeforderten Notdienst des Energieversorgers bestätigt.   Nach umfangreicher Erkundung der benachbarten Häuser und Grundstücke, hierzu wurde auch die Drehleiter eingesetzt, konnte schließlich ein Kamin als Auslöser für die Geruchsbelästigung festgestellt werden. Das Haus, zu dem der Kamin gehörte, wurde kontrolliert. Die Geruchsbelästigung stellte sich schließlich als die Abgase einer fehlerhaften Heizungsanlage dar. Den Bewohnern des Hauses wurde der weitere Betrieb der Heizungsanlage bis zur Kontrolle durch eine Fachfirma untersagt.   Die Polizei war vor Ort. Der Einsatz für die Feuerwehr war um 12.13 Uhr beendet. Im Einsatz waren die Feuerwache und der Löschzug Merkstein mit insgesamt 23 Einsatzkräften.    

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Herzogenrath: Gasausströmung an Mehrfamilienhaus

Gegen 19.55 Uhr wurde Montagabend eine Gasausströmung in einem Mehrfamilienhaus in der Straße „Broichbachtal“ in Noppenberg gemeldet. Daraufhin wurde durch die Leitstelle die Feuerwache und der Löschzug Merkstein alarmiert. Vor Ort wurde die Einsatzstelle erkundet. Das Haus selbst war bereits vor Eintreffen der Wehr geräumt worden. Durch die Feuerwehr konnte sowohl im Keller- als auch im Erdgeschoss kein eindeutiger Gasgeruch festgestellt werden. Schließlich kam durch die Anwohner der Hinweis auf einen unter der Garage eingebauten Flüssiggastank. Im Bereich des Zugangs zum besagten Tankraum konnte dann einwandfrei Gasgeruch festgestellt werden. Die Heizungsanlage des Hauses wurde außer Betrieb genommen und ein Trupp unter Atemschutz mit Messgerät zur weiteren Erkundung in den Tankraum geschickt. Zur Sicherstellung des Brandschutzes wurde vorsorglich ein C-Rohr in Stellung gebracht und die Einsatzstelle ausgeleuchtet. Es gelang schließlich die Gaszufuhr zum Gebäude abzuschiebern. Der Tank und die abgehenden Leitungen wurden mit einem Wasser-/Schaumgemisch eingesprüht, um die Leckage zu finden. Diese konnte schließlich lokalisiert und mittels Leckagedichtband, welches durch Angehörige des Löschzugs Kohlscheid zur Einsatzstelle gebracht wurde, eingedämmt werden. Zwischenzeitlich wurde der Bereitschaftsdienst der Tankfirma verständigt. Dieser übernahm mit einem Spezialfahrzeug, das eine längere Anfahrt zur Einsatzstelle hatte, das Auspumpen des beschädigten Tanks. Die betroffenen Bewohner des Mehrfamilienhauses kamen zwischenzeitlich in der Nachbarschaft unter und wurden über den Sachstand informiert. Die Polizei war vor Ort. Der Einsatz für die Feuerwehr war erst gegen 03.45 Uhr beendet.

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Kohlscheid: Vollbrand in Werkstatt und Lagerhalle

Durch die städteregionale Leitstelle wurde Herzogenraths Feuerwehr in den späten Abendstunden ein vermeintlicher Wohnungsbrand in der Weststraße in Kohlscheid gemeldet. Als die ersten Einsatzfahrzeuge vor Ort eintrafen stellte sich heraus, dass es sich um den Brand einer Werkstatt mit angrenzender Lagerhalle in voller Ausdehnung handelte. Um den Brand zu bekämpfen und die benachbarten Gebäude, darunter ein Kindergarten zu schützen, wurde durch den Einsatzleiter für Rodas Wehr „Vollalarm“ ausgelöst. Zur Brandbekämpfung wurden mehrere Trupps unter Atemschutz im Innen und im Außenangriff eingesetzt. Aufgrund des gelagerten Materials wurden auch 2 Schaumrohre vorgenommen. Um ein Übergreifen auf die Dächer der angrenzenden Gebäude zu verhindern, wurde ebenfalls ein Wenderohr über eine Drehleiter vorgenommen. Da sich die Löscharbeiten aufgrund der vorgefundenen räumlichen Gegebenheiten als sehr schwierig erwiesen, wurde zusätzlich der Gerätewagen Atemschutz der StädteRegion Aachen alarmiert. Auch Kreisbrandmeister Bernd Hollands und der Bereitschaftsdienst des Ordnungsamtes Herzogenrath verschafften sich vor Ort einen Überblick. Die Polizei war ebenfalls vor Ort. Nach rund 4 Stunden konnte mit den Nachlöscharbeiten begonnen werden. Die durch den Löschzug Kohlscheid gestellte Brandwache konnte die Einsatzstelle dann gegen 04:19 Uhr beenden. Die Einsatzstelle wurde an die Kriminalpolizei übergeben. Die benachbarte Kindertagesstätte wird heute geschlossen bleiben. Personen waren nicht in Gefahr. Rodas Wehr war mit insgesamt 72 Einsatzkräften vor Ort. Unterstützt durch die Feuerwehr Würselen mit dem Gerätewagen Atemschutz.               Photos: Feuerwehr Herzogenrath

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Herzogenrath: Kleinfeuer in Mehrfamilienhaus – angebranntes Essen

Donnerstagabend wurde der Feuerwehr Herzogenrath gegen 20.45 Uhr ein Kleinfeuer in einem Mehrfamilienhaus an der Geilenkirchener Straße gemeldet. Vor Ort stellte sich schnell heraus, dass es sich um angebranntes Essen in einer Wohnung handelte. Durch die Mieterin konnte das Feuer noch selbst abgelöscht werden. Dabei erlitt sie jedoch eine leichte Rauchgasinhalation und musste durch den Rettungsdienst behandelt und vorsorglich ins  Rhein-Maas-Klinikum gebracht werden. Durch die Kräfte der Feuerwache wurde Nachschau gehalten und die Wohnung quergelüftet.

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Herzogenrath: Dieselspur und uneinsichtige Autofahrer

Am Montag, 12.03, wurde die Feuerwache gegen 18:25 Uhr zu einer Dieselspur auf der Willibrordstraße gerufen. Dort war die Fahrbahn auf ca. 50 m, beginnend ab der Kreuzung Kirchrather Straße, verunreinigt. Da die Dieselspur in einem schlecht einsehbaren Kurvenbereich lag wurde die Einsatzstelle gegen den fließenden Verkehr abgesichert. Dadurch kam es während der Einsatzmaßnahmen zu Verkehrsstörungen. Hier zeigte sich wieder die Uneinsichtigkeit vieler Autofahrer, die die Absicherungsmaßnahmen der Feuerwehr ignorierten und in die Einsatzstelle hineinfuhren und dadurch die Einsatzkräfte gefährdeten.

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Herzogenrath: Kochkünste verursachen Kochdünste – Rauchmelder schlägt an

Im städtischen Obdachlosenheim an der Bierstraß hatte gestern gegen 17.45 Uhr die Brandmeldeanlage ausgelöst.  Ein Rauchmelder im Flurbereich hatte Kochdünste detektiert. Durch eine offen stehende Verbindungstüre konnten diese in den Flurbereich gelangen. Der Bereich wurde durch einen Angriffstrupp unter Atemschutz mit einem Kleinlöschgerät kontrolliert. Der Bereich wurde quergelüftet. Weitere Maßnahmen waren nicht erforderlich. Im Einsatz waren die Feuerwache und die Löschzüge Merkstein und Herzogenrath.

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Kradfahrer stürzt auf eisglatter Straße

Freitagabend gegen 17.25 Uhr befuhr ein Kradfahrer den Pilgramsweg im Ortsteil Straß. Auf einem stark abschüssigen Straßenabschnitt geriet er mit seinem Fahrzeug auf eine sich auf der Fahrbahn befindliche größere Eisfläche und stürzte. Durch die Besatzung des Herzogenrather Rettungswagens und den Kräften der Feuerwache wurde der Patient erstversorgt. Der Notarzt wurde mit dem Hubschrauber „Christoph Europa 1“ eingeflogen. Durch die Feuerwehr wurde zudem die vereiste Fahrbahn auf rund 100 m² mit Streusalz abgestreut, um damit einen sicheren Transport des Patienten in den Rettungswagen zu gewährleisten. Nach Versorgung im Rettungswagen wurde der Patient anschließend, unter Begleitung des Notarztes, zum Klinikum Aachen transportiert.

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Kohlscheid: Wohnungsbrand gemeldet, angebranntes Essen gefunden

Kurz nach 23 Uhr wurde Montagabend der Herzogenrather Feuerwehr ein Wohnungsbrand in einem Haus an der Irisstraße in Kohlscheid gemeldet. Bei Eintreffen der Rettungskräfte konnten diese auf der Rückseite des Hauses, in einer Dachgeschosswohnung, Feuerschein erkennen. Die sich noch im Haus befindlichen Bewohner wurden daher aufgefordert dieses zu verlassen. Dabei wurden sie durch den Rettungsdienst gesichtet. Es waren aber keine weiteren medizinischen Maßnahmen erforderlich. Die Drehleiter wurde vorsorglich in Bereitschaft versetzt. In der betroffenen Dachgeschosswohnung wurde schließlich in der Küche ein kleinerer Brandherd auf einem Elektroherd vorgefunden. Der vorgehende Angriffstrupp entfernte eine brennende Pfanne vom Herd und erstickte die Flammen. Weitere Löschmaßnahmen waren nicht erforderlich. Die betroffene Wohnung wurde anschließend gelüftet. Danach konnten alle Hausbewohner wieder in ihre Wohnungen zurückkehren. Im Einsatz waren die Hauptwache und die Löschzuge Kohlscheid und Herzogenrath mit insgesamt  36 Kräften.

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Viel zu tun im Kampf gegen die Auswirkungen von „Friederike“

Die Auswirkungen des Orkantiefs „Friederike“ waren heute im Verlauf des Tages auch in Herzogenrath zu spüren und zu sehen. Bis 14.40 Uhr wurden durch die Feuerwehr Herzogenrath 19 Einsatzstellen abgearbeitet. Erste Meldungen gingen um 09.40 Uhr ein. Im Zuge der zunehmenden Einsatzstellen wurde Vollalarm für Rodas Wehr ausgelöst. Insgesamt waren 68 Kräfte im Einsatz. Gegen 13.00 Uhr wurde die Einsatzbereitschaft der ehrenamtlichen Löschzüge aufgehoben. Die Wehr musste zu umgestürzten Bäumen, abgebrochenen Astwerk und losen Dachziegeln ausrücken. So versperrte z. B. ein Baum die Fahrbahn und den Fußgängerweg an der L47 in Merkstein. Großes Glück hatten die Insassen eines Fahrzeugs in Kohlscheid; ein Baum an der Straße „Am Langenberg“ war umgestürzt und hatte den Wagen knapp hinter dem Fahrersitz getroffen. Die beiden Fahrzeuginsassen blieben dabei unverletzt.

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Orkantief „Burglind“ trifft auf die Städteregion

Wie bereits im Vorfeld angekündigt, hat das Orkantief „Burglind“ heute Morgen gegen 06.00 Uhr auch das Stadtgebiet Herzogenrath getroffen. Innerhalb kürzester Zeit gingen zahlreiche Notrufe in der städteregionalen Leitstelle ein, die Einsatzstellen quer durch das Stadtgebiet betrafen. Kurz nach 06:00 Uhr wurde daher Vollalarm für die Freiwillige Feuerwehr Herzogenrath ausgelöst. Alle Einheiten waren im Einsatz. Bis zum 10:30 Uhr wurden 25 Einsatzstellen abgearbeitet. Dabei handelte es sich um „klassische“ Sturmschäden wie z. B. loses Astwerk, umgestürzte Bäume auf Fahrbahnen, umgewehte Bauzäune, gebrochene Strom- bzw. Straßenbeleuchtungsmasten. Personenschäden gab es glücklicherweise nicht zu beklagen.