Autor: Feuerwehr Herzogenrath

Einsätze

Kellerbrand in Herzogenrath-Straß

Herzogenrath. Gleich mehrere Anrufer meldeten Donnerstagmittag eine Rauchentwicklung aus einem Keller eines Hauses an der Neustraße im Ortsteil Straß. Bei Eintreffen der Wehr war der Keller des Hauses stark verraucht. Die Bewohner hatten dieses bereits zuvor unversehrt verlassen. Grund für die Rauchentwicklung war ein Feuer im Bereich einer Küchenzeile im Keller. Zur Brandbekämpfung setzte die Wehr einen Trupp unter Atemschutz mit einem C-Rohr und Kleinlöschgerät ein. Das Brandgut wurde mit Schuttmulden ins Freie transportiert und dort nochmals abgelöscht. Des Weiteren wurden zwei Lüfter zur Entrauchung des Kellers und eine Wärmebildkamera vorgenommen. Nach 1,5 Stunden war der Einsatz beendet. Im Einsatz waren die Kräfte der Hauptwache und des Löschzuges Herzogenrath mit insgesamt 24 Mann. Die Polizei war vor Ort. Angaben zur Schadensursache und -höhe können nicht gemacht werden.

Allgemein

„Es hat gebrannt – und nun?“ – Information der Brandschutzdienststelle

Liebe Mitbürgerin, lieber Mitbürger, In Ihrer Wohnung, Ihrem Haus hat es gebrannt. Der Brand konnte gelöscht werden. Zurück-geblieben sind neben Fragen und Problemen eventuell Brandrückstände wie Teppiche, Elektrokabel und Einrichtungsgegenstände. Wir möchten Ihnen mit diesem Informationsblatt eine Orientierungshilfe für unmittelbar anstehende Probleme wie, dem Umgang sowie der sachgerechten Sanierung der Schadensstelle und Entsorgung von Rückständen und Müll geben. Inhaltsverzeichnis: Allgemeine Hinweise Unsere konkreten Tipps Reinigung und Sanierung Entsorgung Bezugsadressen und Ansprechpartner Weitere Hinweise Download der Information als PDF Dokument Allgemeine Hinweise: Bei einem Brand entstehen grundsätzlich Schad-stoffe. Die meisten dieser Schadstoffe sind gasförmig und können durch ausreichende Lüftungsmaßnahmen entfernt werden. Einige Schadstoffe sind jedoch an Rußpartikeln gebunden und lagern sich mit dem Ruß auf Einrichtungsgegenständen, Nahrungsmitteln, Spielzeug usw. ab. Diese Schadstoffe können für sie dann gefährlich werden, wenn Sie mit dem Ruß in Ihren Körper gelangen (Einatmen von Rußparti-keln; Verschlucken von Rußpartikeln bei der Nahrungsaufnahme usw.). Im abgekühlten Zustand sind Schadstoffe und Ruß nicht mehr frei schwebend in der Raumluft vorhanden. Deshalb sind diese erfahrungsgemäß gebundenen, brandbedingten Schadstoffe nur dort nachweisbar, wo auch abgelagerte Brandver-schmutzungen (Ruß) sichtbar sind. Mit der Entfernung der brandbedingten Verschmutzungen werden in der Regel auch die Schadstoffe beseitigt. War Ihre Wohnung nicht vom Feuer betroffen, nur leicht verraucht und sind keine Rußteilchen wahrzunehmen, können Sie sich dort nach sorgfäl-tiger Durchlüftung i.d.R. wieder aufhalten. Beachten Sie bitte den Hinweis unter Punkt 2. War Ihre Wohnung vom Feuer, Ruß oder starker Verrauchung betroffen, wird wahrscheinlich ein mehr oder weniger intensiver Brandgeruch auftreten. Auch wenn hierdurch normalerweise keine gesundheitliche Gefährdung zu erwarten ist, sollten sie bis zur endgültigen Sanierung unbedingt nachfolgende Informationen beachten. Unsere konkreten Tipps: Bleiben Sie mit Ihrer Familie zusammen und lassen Sie Ihre Kinder nicht alleine! Wenn Sie oder ein Familienmitglied nach dem Brand ein Unwohlsein verspüren, suchen Sie umgehend einen Arzt auf! Betreten Sie die vom Brand betroffenen Räume erst, wenn sie erkaltet und durchlüftet sind (frühestens eine Stunde nach Ablöschen). Halten Sie, bevor Sie in Ihre Wohnung gehen, Rückspra-che mit der Feuerwehr und der Polizei, falls dies im Laufe des Einsatzes nicht bereits geschehen ist. Klima- und Lüftungsanlagen sollten erst nach fachmännischer Überprüfung und Reinigung wieder in Betrieb gehen. Halten Sie sich zunächst nur so lange wie unbedingt erforderlich in den betroffenen Räumen auf und vermeiden Sie eine Verschleppung von Ruß, Asche oder Brandrückständen in saubere Bereiche. Decken sie hierzu rußbedeckte Gehwegbereiche ab und legen sie im Übergangsbereich zu nicht betroffenen Flächen nasse Tücher zum Schuhabtreten aus. Benachrichtigen Sie sofort Ihren Vermieter oder den Hauseigentümer! Sofern Sie eine Hausratversicherung abgeschlossen haben, setzen Sie sich so schnell wie möglich mit Ihrer Versicherung in Verbindung! Kontaktieren Sie als Eigentümer des Hauses bzw. der Wohnung umgehend Ihre Gebäudeversicherung. Sprechen Sie, zum Schutz vor finanziellen Nachteilen, mögliche Sanierungs-maßnahmen bzw. die Beseitigung von Hausrat mit der jeweiligen Versicherung ab. Ist Ihre Wohnung stark durch den Brand, durch Ruß oder Rauch betroffen, oder fühlen Sie sich nach dem Schadensereignis in Ihrer Wohnung unsicher, sollten Sie sich für die kommende Nacht nach Möglichkeit eine Unterkunft bei Verwandten oder Freunden suchen. Nehmen Sie außer Wertsachen und wichtigen Dokumenten zunächst nichts aus Ihrer Wohnung mit! Vermeiden Sie die Verschleppung von Ruß! Benötigen Sie Kleidung, Gegenstände oder sogar Kinderspielzeug aus Ihrer Wohnung, so dürfen diese Sachen nicht mit Ruß behaftet sein. Unbedingt benötigte Dinge sollten Sie vor dem Gebrauch gründlich reinigen! Kriterium für den Reinigungserfolg ist die Entfernung sichtbarer Rußspuren. Nahrungsmittel, die nicht in fest verschlossenen Behältnissen aufbewahrt wurden oder die mit Rauch oder Wärme in Kontakt gekommen sind, sollten Sie nicht mehr verwenden. Sichern Sie Ihre Wohnung beim Verlassen gegen unbefugten Zutritt! Sollte die Brandstelle durch die Polizei beschlagnahmt worden sein, ist bis zur Freigabe jeglicher Zutritt untersagt! Reinigung und Sanierung: Reinigungsarbeiten in Wohnbereichen, bei denen nur relativ kleine Mengen verbrannt sind (z.B. Papierkorbbrand, Kochstellenbrand, Brand eines Kerzengestecks oder sonstige Brände mit geringer Verschmutzung), können ohne Einhaltung besonderer Schutzmaßnahmen mit haushaltsüblichen Mitteln (Gummihandschuhe, Haushaltsreiniger) durchgeführt werden. Darüber hinausgehende Reinigungs- und Sanierungstätigkeiten sollten von Fachfirmen, können unter Einhaltung der nachstehend empfohlenen Schutzmaßnahmen aber auch vom Brandgeschädigten selbst vorgenommen werden. Wie bei den Erstmaßnahmen ist auch hier darauf zu achten, dass keine Brandverschmutzungen verschleppt werden und kein Staub aufgewirbelt wird. Die nachfolgend aufgeführten Schutzvorkehrungen sind von Fachfirmen einzuhalten, sollten aber auch von Brandgeschädigten, die selbst die Reinigungs-und Sanierungsarbeiten durchführen wollen beachtet werden: Einmal Anzüge mit Kapuze aus verstärktem Papiervlies oder Kunststoff Für Staubarbeiten Atemschutz (filtrierende Halbmaske der Schutzgruppe FFP2/FFP3) Schutzhandschuhe aus Leder Textilkombination für Trockenarbeiten Gummihandschuhe für Nassarbeiten Handschuhe und Schutzanzüge verbleiben im Schadenbereich und können, wenn ihr Zustand es zulässt, mehrfach verwendet werden. Filtrierende Halbmasken werden nur einmal getragen. Bei Gummihalbmasken sind die Hautkontaktflächen vor der Wiederverwendung durch feuchtes Abwischen zu reinigen. Nach Verlassen des Schadensbereichs ist eine gründliche Körperreinigung vorzunehmen. Entsorgung: Schon bei den Aufräumarbeiten sollten Brandrückstände und Abfälle so sortiert werden, dass diese durch den zuständigen Entsorger bzw. beauftragte Dritte leichter verwertet oder entsorgt werden können. Dies spart Zeit und Geld. Dazu sollten Brandrückstände bereits an der Brandstelle getrennt werden in: Verwertbare Bestandteile Nicht verwertbaren Restmüll einschließlich brandverschmutzter und rußbeaufschlagter Materialien Besonders überwachungsbedürftige Abfälle Verwertbare Bestandteile: Elektrogeräte, metallische Bestandteile (Schrottverwertung) Nicht brandverschmutzte Steine, Ziegel, Mauerreste (Bauschuttrecycling) Nicht verwertbare Bestandteile: Arznei- und Lebensmittel, die offen gelagert, deren Verpackung vom Brandrauch durchdrungen oder die von der Wärme betroffen wurden, müssen vernichtet werden Brennbare Bestandteile (verkokte Kunststoffprodukte, Holz, Teppich, Tapeten und Rückstände aus den Reinigungsmaßnahmen) können in der Regel der Hausmüllentsorgung zugeführt werden. Nicht brennbare Bestandteile (wie brandverschmutzte Steine, Ziegel, Mauerwerk) können in der Regel zu einer Deponie gebracht werden.Erkennbare Sonderabfälle (z.B. Farben, Lacke, Lösungsmittel, Batterien) sollten wie üblich getrennt den bekannten Entsorgungswegen zugeführt werden. Sonderabfälle, die nach Art und Menge haushaltsüblich sind, können beim Wertstoffhof abgegeben werden. Bezugsadressen und Ansprechpartner: Polizei – Dienststelle Alsdorf – Hauptstr. 177 52477 Alsdorf 02404 / 957712201 – Im Notfall immer die 110 wählen! Schutzausrüstung Sofern sie selbst Reinigungs- und Aufräumarbeiten durchführen, sollten sie sich entsprechende Schutzkleidung in Baumärkten oder bei Fachfirmen besorgen. Hinweise finden Sie in den „gelben Seiten“ oder im Internet unter den Stichworten Arbeitsschutzausrüstung Berufsbekleidung Entsorgung AWA-Abfallberatung: 01802 / 607070 Wertstoffhof Herzogenrath Eygelshovener Straße 69a 52134 Herzogenrath Dienstags: 08:30 Uhr bis 12:00 Uhr Donnerstags: 16:30 Uhr bis 19:00 Uhr Samstags: 08:00 Uhr bis 14:00 Uhr Umweltamt der Städteregion Aachen Zollernstr. 20 52070 Aachen 0241 / 51982622 Bitte beachten Sie: Die vorstehenden Seiten verstehen sich rein als Informationsbroschüre und wurden mit größter Sorgfalt recherchiert. Als Quellen dienten Versicherer und allgemeingültige Sachverständige, sodass die Stadt Herzogenrath keine Haftung übernimmt. Quellen: VdS Richtlinie 2217 VFDB Richtlinie 10/06 Bei Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung: Feuerwehr Herzogenrath Erkensmühle 52134 Herzogenrath Tel.: 02406 / 836400 Fax: 02406 / 836495 E-Mail: [email protected] Im Notfall immer die 112 wählen! Stand der Information: März 2016 Download:   

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Kohlscheid: Brandmeldeanlage in Gewerbebetrieb meldete CO-Austritt

Herzogenrath. Die Brandmeldeanlage eines Gewerbebetriebes an der Roermonder Straße in Kohlscheid hatte in der Nacht von Montag auf Dienstag CO-Alarm ausgelöst. Der Alarm lief bei der Wehr gegen 00.37 Uhr auf. Durch einen Trupp unter Atemschutz wurde der betroffene Bereich im Lager des Betriebes kontrolliert. Vermutlich wurde der Alarm durch ausgasende Batterien eines Elektrogabel­staplers ausgelöst. Nach Öffnen eines Außentors konnte durch einen weiteren Trupp unter Atemschutz ein Hochleistungslüfter in Stellung gebracht und der Lagerbereich belüftet werden. Die CO-Konzentration konnte dadurch gesenkt werden. Zwischenzeitlich war auch ein Verantwortlicher der Firma vor Ort eingetroffen. Dieser fuhr den Gabelstapler auf den Hof der Firma. Die gemessene CO-Konzentration war schließlich nicht mehr nachweisbar. Im Einsatz waren bis 02.05 Uhr die Kräfte der Hauptwache und der Löschzug Kohlscheid mit insgesamt 20 Mann.

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Einsatzreicher Tag für die Feuerwehr: PKW Brand, Verkehrsunfall, Türöffnung

Herzogenrath. Viel Arbeit gab es am Donnerstag für die Freiwillige Feuerwehr Herzogenrath. Bereits am Morgen gegen 07.35 Uhr wurde der Hauptwache ein brennendes Fahrzeug in der Heidestraße im Ortsteil Bierstraß gemeldet. Auf der Anfahrt zur Einsatzstelle war bereits eine starke Rauchentwicklung erkennbar, sodass der Löschzug Herzogenrath nach alarmiert wurde. Vor Ort brannte ein im Garten eines Hauses abgestelltes Wohnmobil in voller Ausdehnung. Zur Brandbekämpfung wurden zwei Trupps unter Atemschutz mit jeweils einem C-Rohr eingesetzt. Eine im Wohnmobil gelagerte Gasflasche, die wärmebeaufschlagt war konnte geborgen werden. Sie wurde gekühlt und anschließend das Gas kontrolliert abgelassen. Da bei der Eigentümerin des Fahrzeuges der Verdacht auf eine Rauchgasinhalation bestand wurden ein Rettungswagen und ein Notarzt nachgefordert. Ein Transport ins Krankenhaus erfolgte allerdings nicht. Gegen 11.35 Uhr ereignete sich dann ein Verkehrsunfall auf der Roermonder Straße, an dem drei PKW’s beteiligt waren. Zwei Fahrer mussten vor Ort behandelt werden und wurden anschließend mit Rettungswagen ins Medizinische Zentrum nach Würselen transportiert. Durch die Kräfte der Hauptwache wurde an einem der beteiligten Fahrzeuge die Batterie abgeklemmt und auslaufende Betriebsstoffe abgestreut. Während der Dauer des Einsatzes war die Roermonder Straße durch die Polizei komplett gesperrt. Während die Einsatzkräfte der Hauptwache noch auf der Roermonder Straße tätig waren, wurde die Feuerwehr zur Unterstützung des Rettungsdienstes für eine Türöffnung in die Straße „Zum Heider Busch“ in Kohlscheid-Rumpen nachgefordert. Zu dieser Einsatzstelle rückte der Löschzug Kohlscheid sowie die Drehleiter und der Einsatzleitwagen der Hauptwache aus.     Photos: Feuerwehr Herzogenrath

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Feuer zerstört zwei Gartenhäuser

Herzogenrath. Durch ein Feuer komplett zerstört wurden Montagnachmittag zwei Gartenhäuser in einer Gartenkolonie an der Wiesenstraße in Herzogenrath. Der Alarm für die Feuerwehr ging gegen 15:20 Uhr ein. Bereits auf der Anfahrt war eine starke Rauchentwicklung sichtbar. Vor Ort standen die beiden Gartenhäuser bereits in Vollbrand. Menschenleben waren keine in Gefahr. Das Feuer wurde durch einen Angriffstrupp unter Atemschutz mit einem C-Rohr gelöscht. Da die Häuser komplett eingestürzt waren, wurde vorsorglich noch zum Ablöschen der verbliebenen Glutnester ein Schaumteppich auf die Einsatzstelle aufgebracht. Im Einsatz waren die Hauptwache und der Löschzug Herzogenrath mit insgesamt 27 Kräften. Die Polizei war vor Ort, Angaben zur Schadenshöhe und -ursache können keine gemacht werden. Photos: Feuerwehr Herzogenrath

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Verkehrsunfall: Motorradfahrer prallt gegen Ampelmast

Herzogenrath. Ein Kradfahrer hat Sonntagnachmittag auf der Alte Straße im Ortsteil Straß einen Alleinunfall verursacht. Aus Fahrtrichtung Kohlscheid kommend streifte er zunächst ein Verkehrsschild und prallte anschließend gegen den Mast einer Fußgängerampel. Der Fahrer wurde durch den Rettungsdienst vor Ort behandelt und anschließend unter Begleitung des mit dem Rettungshubschraubers eingeflogenen Notarztes zum Medizinischen Zentrum nach Würselen transportiert. Auslaufende Betriebsmittel wurden durch Kräfte der hauptamtlichen Wache der Freiwilligen Feuerwehr Herzogenrath mit Bindemittel abgestreut. Da die Lichtzeichenanlage durch den Aufprall stark beschädigt worden war, wurde diese – in Absprache mit der Polizei – über den Korb der Drehleiter behelfsmäßig gerichtet. Durch die Polizei wurde anschließend die zuständige Wartungsfirma zwecks Reparatur verständigt. Während des Einsatzes war die Alte Straße für den Verkehr voll gesperrt. Angaben zur Schadenshöhe können nicht gemacht werden.     Photos: Feuerwehr Herzogenrath

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Feuer in Dachgeschosswohnung mit Meldung „Menschenleben in Gefahr“

Herzogenrath. Donnerstagabend, kurz nach 21 Uhr, ging bei der Feuerwehr Herzogenrath die Meldung über ein Feuer in einem Mehrfamilienhaus an der Straße „Am Klösterchen“ im Ortsteil Ritzerfeld ein. Menschenleben sollten in Gefahr sein. Vor Ort wurde festgestellt, dass an der Einsatzstelle aus einer Dachgeschosswohnung massiv Rauch drang und auch die übrigen Bereiche des Gebäudes stark verraucht waren. Ein Teil der Bewohner hatte das Haus bereits verlassen, anderen Hausbewohnern war durch den Rauch der Fluchtweg aus dem Gebäude abgeschnitten. Diese hatten sich daher auf rückwärtige Balkone geflüchtet bzw. an den Fenstern auf sich aufmerksam gemacht. Aufgrund der zunächst unklaren Lage wurden mehrere Rettungswagen und Notärzte nachgefordert. Die Feuerwehr leitete sofort Maßnahmen zur Menschenrettung ein. Dabei wurden Hausbewohner teilweise über tragbare Leitern gerettet. Insgesamt wurden 8 Personen an den Rettungsdienst übergeben. Dazu waren 4 Rettungswagen, 2 Notärzte, sowie der Leitende Notarzt und der Organisatorische Leiter Rettungsdienst an der Einsatzstelle. Nach entsprechender Sichtung mussten jedoch keine Personen in Krankenhäuser transportiert werden. Das Feuer in der betroffenen Dachgeschosswohnung wurde schließlich in der Küche lokalisiert und konnte schnell durch einen Angriffstrupp unter Atemschutz mit einem C-Rohr gelöscht werden. Im Anschluss hieran mussten umfangreiche Lüftungsmaßnahmen im kompletten Gebäude durchgeführt werden. Die Einsatzstelle wurde mit einer Wärmebildkamera wegen etwaiger Brandnester kontrolliert. Neben den Angehörigen der Hauptwache waren die ehrenamtlichen Löschzüge Herzogenrath und Merkstein mit insgesamt 65 Kräften im Einsatz. Der Rettungsdienst hatte 14 Mann aktiviert. Kreisbrandmeister Bernd Hollands machte sich vor Ort ein Bild der Lage. Die Polizei war ebenfalls vor Ort. Angaben zur Schadenursache und -höhe können nicht gemacht werden. Fotos: Feuerwehr Herzogenrath    

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Erneute Ölspur in Herzogenrath Mitte

Herzogenrath. Erneut wurde der Herzogenrather Feuerwehr Dienstagmittag eine Ölspur gemeldet. Die Spur erstreckte sich von einem Parkplatz eines Geschäftes an der „Afdener Straße“ bis zur Straße „An der Wurm“. Die Verunreinigung war rund 1,5 m breit. Durch die Kräfte der Hauptwache wurde die Fläche mit Öl-Bindemittel abgestreut, eingekehrt und teilweise wieder aufgenommen. Zur abschließenden Reinigung der Fahrbahnoberfläche wurde ein Fachunternehmen mit einer Kehrmaschine bestellt. Dieses übernahm die endgültige Reinigung der Fahrbahnverschmutzung. Fotos: Feuerwehr Herzogenrath

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Einsatz für den Rettungsdienst auf der Halde „Nordstern“

Herzogenrath. Ostermontag wurde der Rettungswagen der Feuerwache Herzogenrath zu einem Notfall auf die Halde Nordstern alarmiert. Aufgrund des unwegsamen Geländes wurde ebenfalls die Hauptwache Herzogenrath mit alarmiert. Auf der Halde befand sich eine ältere Frau, die aufgrund von Kreislaufproblemen  nicht mehr eigenständig den Rückweg antreten konnte. Durch die Rettungskräfte wurde versucht, einen befahrbaren Weg auf die Halde zu finden, was jedoch aufgrund der Geländebeschaffenheit nicht möglich war. So machten sich diese zu Fuß auf den Weg, um die Patientin zu versorgen. Dies gestaltete sich nicht so einfach, da der Anstieg recht steil war und die notwendige medizinische Ausrüstung mitgeführt werden musste. Derweil wurden in Absprache mit der Leitstelle Aachen verschiedene Möglichkeiten eruiert, wie der Abtransport der Patientin ermöglicht werden könne. Dabei wurde dann auch der Einsatz eines Rettungshubschraubers in Erwägung gezogen, obwohl das Wetter zu diesem Zeitpunkt den Einsatz nicht zuließ, und alle Rettungshubschrauber daher vorübergehend nicht einsatzbereit gemeldet waren. Durch die Leitstelle Aachen wurde Kontakt mit dem Piloten des Rettungshubschraubers „Christoph Europa 1“ gehalten, ob dieser nicht doch fliegen könne. Da das Wetter zu diesem Zeitpunkt aufklarte, übernahm „Christoph Europa 1“ den Einsatz und landete nach circa 20 Minuten auf dem vorhandenen Plateau der Halde. Zu diesem Zeitpunkt kamen dann auch die Rettungskräfte bei der Patientin an, die den Aufstieg zu Fuß meistern mussten. Die Patientin wurde schließlich mit dem Rettungshubschrauber ins Medizinische Zentrum nach Würselen geflogen. Fotos: Feuerwehr Herzogenrath

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Dachstuhlbrand – Feuerwehr reagiert schnell und verhindert Schlimmeres

Herzogenrath. Glück hatten Mittwochabend die Bewohner eines Mehrfamilienhauses an der Ruifer Straße in Herzogenrath. Aus dem Dach ihres Hauses qualmte es und Flammen waren sichtbar. Gegen 17.50 Uhr wurde die Feuerwehr Herzogenrath alarmiert. Nach einer ersten Erkundung der Einsatzstelle wurde festgestellt, dass im zur Straße abgewandten Teil des Dachstuhls Flammen aus dem Dach schlugen. Personen waren zu diesem Zeitpunkt nicht in Gefahr. Durch einen Angriffstrupp unter Atemschutz gelang es, das Feuer mit einem C-Rohr zu löschen. Dank des schnellen Eingreifens der Feuerwehr blieb der Brandherd nur auf einige Quadratmeter des Dachstuhls beschränkt. Zur Suche nach etwaigen Brandnestern entfernte die Wehr die Dacheindeckung und die darunter befindliche Isolierung. Dabei wurde auch eine Wärmebildkamera eingesetzt. Nach Beendigung der Löscharbeiten konnten die Bewohner des Hauses wieder in ihre Wohnungen zurückkehren. Eine vorsorglich von der Feuerwehr Würselen angeforderte Drehleiter kam nicht mehr zum Einsatz. Neben den Angehörigen der Hauptwache waren die ehrenamtlichen Löschzüge Herzogenrath und Merkstein im Einsatz. Die Polizei war ebenfalls vor Ort. Angaben zur Schadenursache und -höhe können nicht gemacht werden.  Fotos: Feuerwehr Herzogenrath