Autor: Feuerwehr Herzogenrath

Einsätze

Kohlscheid: Waldfläche brennt, Feuer schnell unter Kontrolle

Ein Feuer in einem Waldgebiet an der Bergstraße in Kohlscheid wurde Montagabend gegen 20:20 Uhr der Feuerwehr Herzogenrath gemeldet. Vor Ort stellten die Einsatzkräfte fest, dass an zwei verschiedenen Stellen Bodenbewuchs und Totholz brannte. Betroffen war eine Fläche von ca. 60 qm. Das Feuer wurde mit zwei C- und zwei D-Rohren bekämpft. Über eine Wasserentnahmestelle aus der Sammelwasserversorgung  wurden zwei Hilfeleistungslöschfahrzeuge für den Pendelverkehr gespeist und lieferten dann wechselweise Löschwasser zur Einsatzstelle. Nach den Löscharbeiten wurden die Brandstellen mit einer Wärmebildkamera intensiv auf Glutnester im Boden kontrolliert und der Boden gewässert. Die Polizei war an der Einsatzstelle und hat ihre Ermittlungen aufgenommen. Im Einsatz waren die Feuerwache und der Löschzug Kohlscheid mit 29 Kräften.Gegen 22:45 Uhr war der Einsatz beendet.

Einsätze

Wurmtal: Kreislaufprobleme führen zu Einsatz von Rettungsdienst und Feuerwehr

Freitagabend wurde der Herzogenrather Rettungswagen zu einer weiblichen Person ins Wurmtal alarmiert. Diese war aufgrund von Kreislaufproblemen auf einem Waldweg der „Karbonroute“ gestürzt und musste rettungsdienstlich versorgt werden. Da das Gelände unwegsam war, forderte die Besatzung des Rettungswagens die Feuerwache gegen 20.30 Uhr zur  Unterstützung nach. Ein im Weg liegender Baum, der den Zugang zur Patientin erschwerte, wurde mit einer Motorkettensäge zerteilt. Nach der Behandlung durch den ebenfalls nachalarmierten Notarzt konnte die Frau in eine Schleifkorbtrage gelegt und mit einem kleineren allradgetriebenen Einsatzfahrzeug durch den Wald zum bereits wartenden Rettungswagen transportiert werden. Unter Notarztbegleitung erfolgte schließlich der Transport nach Würselen ins Rhein-Maas-Klinikum.

Einsätze

Kohlscheid: Flächenbrand auf Stoppelfeld

Heute Mittag gegen 12:40 Uhr wurde der Feuerwehr Herzogenrath erneut ein Flächenbrand gemeldet. Am Ortsausgang Kohlscheid, an der Roermonder Straße, brannte ein abgeerntetes Stoppelfeld. Verursacht wurde das Feuer durch einen technischen Defekt an einer landwirtschaftlichen Maschine. Das weitläufige Feuer auf dem Feld erforderte umfangreiche Löschmaßnahmen. Dabei wurden mehrere C-Rohre eingesetzt. Zur Versorgung der Einsatzstelle mit Löschwasser musste entlang der Roermonder Straße eine längere Wasserversorgung aufgebaut werden. Im Einsatz waren die Feuerwache und die Löschzüge Kohlscheid und Herzogenrath. Insgesamt waren 45 Einsatzkräfte vor Ort. Sto

Einsätze

Jahresübung 2018 der Gesamtwehr erfolgreich

Dass Übung bekanntlich der beste Lehrmeister ist, ist hinlänglich bekannt. Mit Wissen um diese Erkenntnis hat die Feuerwehr Herzogenrath kürzlich ihre diesjährige Gesamtwehrübung mit allen Löschzügen durchgeführt. Die Übung, die im Vorfeld durch ein kleines Organisationsteam vorbereitet und ausgearbeitet wurde, fand auf dem weitläufigen Geländes des Technischen Betriebsamtes an der Eygelshoven er Straße statt. Bis kurz vor Übungsbeginn war den meisten Übungsteilnehmern nicht bekannt, wo die Übung stattfinden sollte. Im Vorfeld wurde der Übungsort geheim gehalten, um so die Authentizität zum realen Notfall zu wahren. Nur einige der Führungskräfte hatten die Übungslage zuvor am Planspiel einmal im kleinen Rahmen „durchgespielt“. Als Ausgangslage für die Übung wurde von einer Verpuffung im Gefahrstofflager ausgegangen, die beim versehentlichen Vermischen von Chemikalien entstanden ist. Dabei wurden Mitarbeiter verletzt und es entstand ein Feuer. Die Feuerwehr wurde alarmiert. Auf Grundlage der Alarm- und Steckeranordnung werden die Feuerwache und die Löschzüge aus Herzogenrath, Merkstein und Kohlscheid alarmiert. Dank der Mitwirkung von Mitgliedern der Jugendfeuerwehr, die einen Teil der Verletzten darstellten, gelang es, möglichst viele einzelne realitätsnahe Übungsszenarien für die Wehrangehörigen darzustellen. Neben Menschenrettung und Brandbekämpfung war auch die Technische Hilfeleistung zur Befreiung von eingeklemmten Personen ein wesentlicher Aspekt der Übung. Achim Schwark, Leiter der Feuerwehr Herzogenrath, und sein Stellvertreter Markus Albert konnten sich von der Leistungsfähigkeit der Wehr überzeugen; ebenfalls Vertreter des Stadtrates und der Verwaltung sowie Kreisbrandmeister Bernd Hollands. Gerade den Stadtverordneten konnte so ein detaillierter Einblick in die einzelnen Aufgaben und in die Technik der Wehr vermittelt werden, welcher mit großem  Interesse aufgenommen wurde. Achim Schwark dankte im Anschluss an die Übung allen Teilnehmern für ihr Engagement. Insgesamt 60 Wehrangehörige nahmen, trotz hochsommerlicher Außentemperatur, an der Übung teil, wo mancher allein nur vom Zuschauen bereits kräftig ins Schwitzen geriet.      

Einsätze

Kohlscheid: Kellerbrand in Mehrfamilienhaus

Die Feuerwehr Herzogenrath wurde am Samstagnachmittag gegen 15:17 Uhr zu einem Kellerbrand in einem Mehrfamilienhaus an der Südstraße in Kohlscheid alarmiert. Nach Erkundung der ersteintreffenden Kräfte wurde schnell festgestellt, dass alle Personen das Gebäude bereits verlassen hatten. Aus bisher unbekannten  Gründen brannte Papier im Treppenraum des Kellers. Durch einen Anwohner konnte das Feuer vor Eintreffen der Wehr weitestgehend gelöscht werden, sodass die Feuerwehr mit einem Kleinlöschgerät nur noch Nachlöscharbeiten durchführen musste. Da der Rauch sich im Treppenraum ausgebreitet hatte, wurde ein Hochleistungslüfter zur Entrauchung vorgenommen. Zwei Bewohner erlitten bei dem Einsatz allerdings leichte Rauchvergiftungen. Sie wurden durch den anwesenden Rettungsdienst versorgt und zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus transportiert. Im Einsatz waren die Feuerwache und die ehrenamtlichen Kräfte des Löschzuges Kohlscheid mit insgesamt 34 Kräften, sowie zwei Rettungswagen aus Würselen und die Polizei. Über die Schadensursache und -höhe können keine Angaben gemacht werden.

Einsätze

Merkstein: Feuer „SOS“ in Mehrfamilienhaus

Donnerstagabend wurde der Feuerwehr Herzogenrath gegen 18:33 Uhr ein Feuer in einem Haus an der Hauptstraße in Merkstein gemeldet. Menschenleben sollten in Gefahr sein. Da sich die Mitglieder des Löschzugs Merkstein gerade zu ihrem wöchentlichen Übungsdienst im  Feuerwehrhaus Merkstein getroffen hatten, konnten die ersten Rettungskräfte schnell ausrücken. Bereits von außen war an der Einsatzstelle schwarzer Rauch, der aus den Fenstern im Treppenhaus des Mehrfamilienhauses drang, sichtbar. Mehrere Personen befanden sich zu diesem Zeitpunkt bereits auf Balkonen und machten auf sich aufmerksam. Das Treppenhaus des Gebäudes war stark verraucht und unpassierbar. Eine Person galt als vermisst. Ein Angriffstrupp unter Atemschutz ging mit einem C-Rohr sofort zur Menschenrettung vor. Derweil wurden die Personen auf den Balkonen, die sich nicht in unmittelbarer Gefahr befanden, durch die Rettungskräfte, teilweise über den Korb der Drehleiter, betreut und dort belassen. Währenddessen konnte die vermisste Bewohnerin des Hauses im Treppenhaus ausfindig gemacht und aus dem Rauch gerettet werden. Sie wurde dem Rettungsdienst übergeben und vor Ort durch einen Notarzt im Rettungswagen behandelt. Das Feuer konnte im Kellergeschoss des Hauses lokalisiert werden. Im Bereich des Sicherungskastens war es zu einem Feuer gekommen und der Rauch hatte sich, bedingt durch das offene Treppenhaus, bis ins Dachgeschoss ausgebreitet. Dieser wurde abgelöscht und stromlos geschaltet. Der Bereitschaftsdienst des zuständigen Energieversorgers wurde zur Einsatzstelle nach alarmiert. Dieser schaltet schließlich das komplette Gebäude stromlos. Insgesamt setzte die Wehr vier Trupps unter Atemschutz ein, um das Gebäude zu kontrollieren und notwendige Abschirmmaßnahmen zum Nachbargebäude vorzunehmen. Mittels eines Hochleistungslüfters wurde schließlich das Treppenhaus entraucht. Danach konnten die sich auf den Balkonen befindlichen Hausbewohner das Gebäude gefahrlos verlassen. Da sich unter diesen auch eine schwangere Person befand, wurde diese vorsichtshalber der Besatzung eines zweiten Rettungswagens übergeben. Sowohl die aus dem Treppenhaus gerettete Hausbewohnerin als auch die schwangere Frau wurden mit Rettungswagen einem Krankenhaus zugeführt. Die Polizei war vor Ort und sperrte während des Einsatzes die Hauptstraße für den Verkehr. Kreisbrandmeister Bernd Hollands machte sich vor Ort ein Bild der Lage. Im Einsatz waren die Feuerwache und die Löschzüge Merkstein und Herzogenrath unter der Einsatzleitung von Markus Albert. Insgesamt waren 54 Einsatzkräfte vor Ort. Der Einsatz war gegen 19:45 Uhr beendet. Über Schadensursache und -höhe können keine Angaben gemacht  

Einsätze

Herzogenrath: Rauchmelder schlagen Alarm – Angebranntes Essen vorgefunden

Die Mieter in einem Mehrfamilienhaus an der Saffenbergerstraße wurden gestern Abend gegen 17.30 Uhr durch mehrere ausgelöste Rauchmelder in einer der Wohnungen des Gebäudes alarmiert. Im Treppenhaus war eine leichte Verrauchung wahrnehmbar. Durch einen Angriffstrupp der Feuerwehr wurde die besagte Wohnung kontrolliert. Auf dem eingeschalteten Herd wurde angebranntes Essen vorgefunden. Der Kochtopf wurde abgelöscht und auf den Balkon gebracht. Zur Entrauchung der Wohnung und des Treppenhauses wurde ein Hochleitungslüfter eingesetzt. Weitere Maßnahmen waren nicht erforderlich. Im Einsatz waren die Feuerwache und die Löschzüge Herzogenrath und Merkstein mit insgesamt 40 Kräften.  

Einsätze

Kohlscheid, TPH: Laub in Kanal fängt Feuer – Starke Rauchbildung führt zu Evakuierung

Die Feuerwehr Herzogenrath wurde heute Mittag gegen 12.30 Uhr zum TPH nach Kohlscheid alarmiert. Die Brandmeldeanlage des Technologieparks hatte Alarm ausgelöst. Beim Eintreffen der Wehr waren die Gebäude bereits durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geräumt worden. Ausgelöst hatte die Brandmeldeanlage im Erweiterungsteil 2 des TPH. Vor Ort konnte man in dem angegebenen Gebäudeteil bereits am Eingangstor eine Verrauchung riechen. Ein Feuer war allerdings nicht sichtbar. Erkundungsmaßnahmen unter Atemschutz im Kellerbereich führten auch nicht zum Ziel. Allerdings zeigte sich eine stärkere Rauchbildung  im Keller auf der anderen Seite des Gebäudes. Durch Kräfte der Feuerwehr wurden daher in diesem Bereich des Gebäudes die Kanal-und Versorgungsschächte geöffnet. Dabei stieß man dann auf das vermeintliche Feuer. Unter dem Deckel eines Versorgungsschachtes brannte es im darunter befindlichen Laubfangkorb. Darin lagerndes trockenes Laub und anderer Unrat waren dem Anschein nach durch eine achtlos weggeworfene Zigarette in Brand geraten und hatte zu einem Schwelbrand geführt. Da unter der Brandstelle unglücklicherweise eine Versorgungsleitung des Gebäudes verlief, die das komplette TPH-Gebäude einmal komplett durchläuft, und der herrschenden Winde, war der Rauch quer unter das Gebäude hindurch geweht worden. Der schwelende Laubfangkorb wurde entfernt und mittels Kleinlöschgerät abgelöscht. Da die Lage zunächst unklar war und die Verrauchung zunahm, wurde Vollalarm für die Freiwillige Feuerwehr Herzogenrath ausgelöst. Die Kräfte aus Herzogenrath und Merkstein konnten jedoch schnell wieder aus dem Einsatz entlassen werden. Insgesamt waren 47 Einsatzkräfte vor Ort. Der Einsatz war gegen 14.20 Uhr beendet.

Einsätze

Herzogenrath: Vollgelaufene Keller, über die Ufer getretene Wurm – Unwetter hinterlässt Spuren

Die Starkregenfälle der vergangenen Nacht haben auch in Herzogenrath ihre Spuren hinterlassen. Besonders betroffen war die Herzogenrather Innenstadt. Montagmorgen kurz vor 06.00 Uhr gingen die ersten Notrufe wegen vollgelaufener Keller ein. Unter der Eisenbahnbrücke an der Kleikstraße war die Wurm über das Ufer getreten und hatte die Straße stellenweise mehr als 50 cm unter Wasser gesetzt. Aufgrund der immensen Wassermassen wurde Vollalarm für die Herzogenrather Feuerwehr ausgelöst. Insgesamt waren rund 50 Einsatzkräfte der Feuerwehr damit beschäftigt, die überspülten Fahrbahnen vom Wasser zu befreien und die unter Wasser stehenden Keller der Anlieger wieder leer zu pumpen. Unterstützt wurden sie dabei vom Technischen Hilfswerk. Dieses war mit 21 Helfern der Ortsverbände Herzogenrath und Simmerath vor Ort, um mit ihren Spezialpumpen die Arbeit der Feuerwehr zu beschleunigen. Das Betriebsamt der Stadt Herzogenrath stellte technisches Gerät zur Verfügung. Mittels des Greifers eines der städtischen LKW’s konnte so auch Treibgut aus der Wurm entfernt werden. Dabei handelte es sich überwiegend um mitgerissene Baumstämme und Äste. Durch die Betriebsfeuerwehr Robertz wurden zahlreiche Sandsäcke und Big-Bags zur Einsatzstelle transportiert. Aufgrund des zeitintensiven Einsatzes kam es in Rodas Innenstadt zu erheblichen Verkehrsbehinderungen, insbesondere durch die zahlreichen Lastkraftwagen, die die Glaswerke ansteuern wollten.    Kreisbrandmeister Bernd Hollands und Herzogenraths Erster Beigeordneter Hubert Philippengracht sowie Vertreter verschiedener städtischer Ämter machten sich vor Ort ein Bild der Lage.   Bereits in der Nacht war Rodas Wehr wegen der unwetterartigen Regenfälle unterwegs. Hier handelte es sich überwiegend um „Routinefälle“ wie überspülte Fahrbahnen und vollgelaufene Keller.  

Einsätze

Mehrere Einsätze am Freitag, u.a. Flächenbrand am Grube-Adolf-Park

Der gestrige Freitag bescherte der Freiwilligen Feuerwehr Herzogenrath einiges an Arbeit. Bereits morgens wurden die Kräfte der Feuerwache zu einem Wassereinbruch in einem Haus an der Kleikstraße gerufen. Aufgrund des geringen Wasserstandes konnte die Wehr vor Ort jedoch keine Hilfsmaßnahmen durchführen. Mittags gegen 12.05 Uhr wurde dann eine ausgelöste Brandmeldeanlage aus einem Objekt in Kohlscheid am Markt gemeldet. Hier konnte jedoch keine Feststellung gemacht werden. 22 Kräfte der Feuerwache und der Löschzüge Kohlscheid und Herzogenrath waren im Einsatz. Zu einem größeren Flächenbrand im Gelände des Grube-Adolf-Parks in Merkstein musste dann Freitagnachmittag gegen 16:42 Uhr ausgerückt werden . In dem weitläufigen Gelände konnte das Feuer zunächst nicht lokalisiert werden. Brandgeruch war jedoch wahrnehmbar. Nach einer umfangreichen Erkundung wurde das Feuer schließlich in Höhe des ersten Plateaus in dichten Unterholz gefunden. Unbekannte hatten hier Unrat zusammengetragen und sich augenscheinlich häuslich eingerichtet Auf ca. 150 qm stand die Fläche in Flammen. Aufgrund der anhaltenden Trockenheit der letzten Tage fand das Feuer im Bodenbewuchs immer weitere Nahrung. Bei hochsommerlichen Temperaturen musste vom Haldenfuß, der noch mit den Einsatzfahrzeugen zu erreichen, war in „Handarbeit“ eine rund 180 m lange Schlauchleitung hinauf zur Einsatzstelle gelegt werden. Aufgrund des enormen Geländeanstieges in diesem Bereich und den hohen Temperaturen eine mehr als schweißtreibende Tätigkeit für die Einsatzkräfte. Das Feuer wurde mit einem C-Rohr gelöscht und anschließend mit einer Wärmebildkamera kontrolliert.  Der Einsatz für die Feuerwehr war um 19:00 Uhr beendet. Im Einsatz waren die Feuerwache und die Löschzuge Merkstein und Herzogenrath mit insgesamt 28 Einsatzkräften.     Gegen 20:42 Uhr musste die Feuerwache abermals ausrücken. Auf der L223 in Höhe Niederbardenberg war es zu einem Verkehrsunfall zischen einem Krad und einem PKW gekommen. Dabei wurden zwei Personen verletzt. Die Wehr sicherte die Unfallstelle ab und unterstützte den Rettungsdienst.