Der Fund eines metallenen Gegenstandes an der Oststraße ließ Dienstagmittag Rodas Wehr ausrücken. Mitarbeiter des Bürger- und Präsenzdienstes der Stadt Herzogenrath wurden Dienstag gegen 14.30 Uhr durch aufmerksame Bürger auf einen metallenen Gegenstand auf der Zufahrt zu einem Feld an der Kohlscheider Oststraße aufmerksam gemacht. Da der Verdacht nahe lag, dass es sich dabei um ein Relikt aus dem letzten Weltkrieg handele, wurde die Feuer hinzu alarmiert. Nach Erkundung der Fundstelle wurde dort ein halbrunder Gegenstand aus Metall, der etwas aus dem Erdreich ragte, festgestellt. Näheres konnte nicht ermittelt werden. Vorsorglich wurde der Parkplatz an der Wurmbrücke abgesperrt und die Ordnungsbehörde und der Kampfmittelräumdienst verständigt. Letzterer untersuchte das Fundstück und legte es behutsam frei. Letztendlich konnte Entwarnung gegeben werden. Bei dem Gegenstand handelte es sich um nicht näher zu identifizierendes Alteisen, was dort schon längere Zeit im Erdreich lag. Die Absperrmaßnahmen konnten schließlich nach knapp zwei Stunden wieder aufgehoben und der Einsatz der Feuerwehr beendet werden.
Autor: Feuerwehr Herzogenrath
Verkehrsunfall auf der L240n
. Zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Kleintransporter und einem PKW mit Anhänger ist es Montagmittag gegen 14.20 Uhr auf der L240n gekommen. Dabei stürzte der Anhänger um. Personen wurden nicht verletzt. Die Kräfte der hauptamtlichen Wache der Freiwilligen Feuerwehr Herzogenrath wurden zur Einsatzstelle alarmiert. Nach Entleeren des umgestürzten Anhängers gelang es ihnen diesen wieder aufzurichten. An einem der Unfallfahrzeuge wurde die Batterie abgeklemmt. Auslaufende Betriebsstoffe wurden mit Bindemittel abgestreut und anschließend zur Entsorgung wieder aufgenommen. Die Einsatzstelle wurde an die Polizei übergeben.
Bombenfund in Niederbardenberg
Kurz nach dem ersten Einsatz der Herzogenrather Wehr gegen 7:30 Uhr (wir berichteten) ging der nächste Alarm ein: Auf einer Baustelle an der Straße „Zum Hagelkreuz“ im Ortsteil Niederbardenberg war bei Baggerarbeiten eine Bombe entdeckt worden. Nach Eintreffen der Wehr wurde die Fundstelle zunächst weiträumig abgesperrt und die städtische Ordnungsbehörde über den Fund informiert. Ebenfalls war die Polizei an der Einsatzstelle. Der hinzugezogene Kampfmittelräumdienst identifizierte den Sprengkörper als eine französische Sprengbombe und nahm diese nach eingehender Untersuchung zum Abtransport auf.
Sperrung der Oststraße Richtung Bardenberg nach PKW Brand
Ein brennendes Fahrzeug wurde gegen 07.30 Uhr auf der Oststraße (K1) in Kohlscheid gemeldet. Beim Eintreffen der Wehr wurde festgestellt, dass sich die Einsatzstelle auf Würselener Stadtgebiet, in Nähe der Wurmbrücke, befand. Ein PKW stand dort in Vollbrand. Zur Brandbekämpfung wurden ein Schnellangriffsrohr sowie eine Schaumpistole eingesetzt. Ausgelaufene Betriebsstoffe wurden aufgenommen und Kanaleinläufe gesichert. Der städtische Bauhof war vor Ort und reinigte die Einsatzstelle. Zwei Personen wurden derweil durch den Rettungsdienst versorgt und zum Medizinischen Zentrum Würselen transportiert. Ein Notarzt und die Polizei waren an der Einsatzstelle. Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Würselen kamen ebenfalls hinzu.
Biber on Tour
Herzogenrath. Wenig glücklich von der menschlichen Zivilisation zeigte sich ein Biber am Samstagvormittag in der Weidstraße in Herzogenrath. Anwohner hatten das augenscheinlich verirrte Tier dort bemerkt und die Feuerwehr verständigt. Kräfte der hauptamtlichen Wache rückten daraufhin zur Weidstraße aus. Das Tier wurde schließlich vor einer Garage gefunden. Mit Unterstützung des Bürger- und Präsenzdienstes der Stadt Herzogenrath gelang es letztendlich den „seltenen Gast“ in eine bereitgestellte Transportbox zu treiben. Da der Biber offenbar keine erkennbaren Verletzungen aufwies, wurde er von den Kräften der Feuerwehr umgehend ins Naherholungsgebiet Broichbachtal gebracht und dort wieder in seine artgerechte Freiheit entlassen. Ob die Entscheidung der Feuerwehrleute die richtige war, konnte leider nicht mehr festgestellt werden, da der Biber – tierisch erfreut – die Situation nutzte und sofort ins Unterholz verschwand.
Jahreshauptversammlung des Löschzugs Merkstein
Steigende Einsatzzahlen bei zurückgehendem Mitgliederbestand konstatierte Markus Schröder bei der Jahreshauptversammlung des Löschzuges Merkstein der Freiwilligen Feuerwehr Herzogenrath. Merksteins Löschzugführer stellte den Mitgliedern des Löschzuges, die jüngst der Einladung zur Jahreshauptversammlung ins Feuerwehrhaus an der Martinusstraße gefolgt waren, anhand von Tabellen und Grafiken das Berichtsjahr 2014 vor. Danach gehörten zum Stichtag 31.12.2014 nur noch 47 Personen dem aktiven Bereich an. Dass diese sich nicht über zu wenig Arbeit beklagen konnten, zeigte ein Blick in die Einsatzstatistik. Wurde der Löschzug Merkstein 2013 noch zu 33 Einsätzen alarmiert, waren es in es 2014 insgesamt 46 Alarmierungen. Einen Überblick über die Finanzlage des Löschzuges gab Kassierer Wolfgang Kyber ab. Jugendfeuerwehrwart Achim Seel berichtete über die Geschicke der Jugendabteilung in 2014. Auch hier wurde von einem rückläufigen Mitgliederbestand berichtet. Stadtbrandinspektor Detlev Busse dankte dem Löschzug für den gezeigten Einsatz im Berichtszeitraum und verband dies mit dem Wunsch, dass der Löschzug auch in 2015 wieder stets zur Stelle sein wird, wenn seine Hilfe benötigt werde. Ziel müsse es zudem sein, dass die Zahlt der aktiven Wehrangehörigen in Herzogenraths nördlichen Stadtteil wieder gesteigert wird. Im Verlauf der Versammlung nahm er darüber hinaus folgende Beförderungen vor: Tim Fürpeil und Philip Seel wurden zu Feuerwehrmännern, Lea Jungen und Jacob Henke zur Oberfeuerwehrfrau bzw. zum Oberfeuerwehrmann, sowie Tim Pascher und Jürgen Peukert zu Unterbrandmeistern befördert.
Unfall auf Bahngleisen, Strecke AC – MG, Höhe Forensberg
Herzogenrath. Zur Bahnstrecke Aachen-Mönchengladbach musste heute Morgen gegen 08.55 Uhr die Freiwillige Feuerwehr Herzogenrath ausrücken. Im Bereich der Bahnbrücke Forensberger Straße war es zu einem Unfall auf den Gleisen gekommen. Dort hatten sich Teile eines Baugerüstes, welches sich an der Brücke befand, aus unbekannter Ursache aus ihrer Verankerung gelöst und waren in die Oberleitung der Bahnstrecke gestürzt. Ein Regionalzug erfasste die Teile und riss die Oberleitung ab. Des Weiteren wurde ein Strommast beschädigt. Der abgerissene Fahrdraht hing danach teilweise neben bzw. auf dem Triebwagen. Da zunächst nicht bekannt war, ob noch Teile des verbliebenen Baugerüstes unter Strom standen, wurde die Bahnbrücke für den Verkehr komplett gesperrt. Nach Erkundung der Unfallstelle mit der Bundespolizei wurde festgestellt, dass sich 21 Personen in dem havarierten Zug befanden. Diese waren alle unverletzt. Durch den Notfallmanager der Deutschen Bahn AG wurde der betroffene Bereich bahngeerdet. Die Bahnreisenden wurden anschließend in eine auf dem Nebengleis angefahrene Regionalbahn geführt. Dabei wurde mit Steckleiterteilen eine Behelfsbrücke zwischen den Waggons gebaut. Nach dem alle Personen wohlbehalten in die Regionalbahn umgestiegen waren, wurde die Einsatzstelle an den Notfallmanager der Deutschen Bahn AG übergeben. Im Einsatz war die Hauptwache unter der Einsatzleitung von Hauptbrandmeister Norbert Hildebrandt. Gegen 10.45 Uhr war der Einsatz für die Feuerwehr beendet.
Brennender Adventskranz in Seniorenheim in Kohlscheid
Herzogenrath. Großes Glück hatte Montagabend eine Senioreneinrichtung in Kohlscheid. Am 22.12.2014, kurz vor 23.00 Uhr, war die Brandmeldeanlage des Hauses in der Leitstelle der Städteregion aufgelaufen, die wiederum die Freiwillige Feuerwehr Herzogenrath alarmierte. Aufgrund der ausgelösten Brandmeldeanlage entdeckte das Pflegepersonal in einem der Aufenthaltsbereiche einen brennenden Adventskranz und löschte diesen unverzüglich, bevor größerer Schaden entstand und Personen verletzt wurden. Die eintreffende Feuerwehr hielt Nachschau und setzte einen Überdrucklüfter ein, um den betroffenen Gebäudebereich rauchfrei zu machen. Die eingesetzten 23 Kräfte der Hauptwache und des Löschzuges Kohlscheid konnten nach gut einer halben Stunde wieder einrücken.
Ehrenvormittag beim Löschzug Herzogenrath
Herzogenrath. Im Rahmen einer kleinen Feierstunde wurden kürzlich verdiente Mitglieder des Löschzuges Herzogenrath geehrt. Dr. Matthias Betsch begrüßte im Namen der Zugführung, neben den Angehörigen des Löschzuges, besonders die Vertreter aus Rat und Verwaltung, den Leiter der Feuerwehr, Detlev Busse, dessen Stellvertreter Thomas Hendriks, sowie den stellvertretenden Wachleiter Stephan van Pey. Ebenfalls der Einladung gefolgt war der Kreisbrandmeister der StädteRegion Aachen, Bernd Hollands. Als besondere Gäste konnten Herr Branddirektor Dr. Bräutigam und Herr Möhlendick von der Berufsfeuerwehr Düsseldorf begrüßt werden. Matthias Betsch hatte das Jahr Revue passieren lassen und dankte den Mitgliedern des Löschzuges und ihren Familien für ihre Unterstützung und Mitarbeit, besonders. Anschließend blickte auch Detlev Busse kurz auf das Jahr zurück und zog eine positive Bilanz. Bürgermeister Christoph von den Driesch lobte die Arbeit des Löschzuges Herzogenrath und dankte den Wehrangehörigen für ihr unerschütterliches Engagement zu jeder Tages und Nachtzeit. Im Anschluss hieran wurden die Ehrungen für langjährige Zugehörigkeit zur Feuerwehr vollzogen. Mit der silbernen Ehrennadel des Landes Nordrhein-Westfalen für 25 Jahre Mitgliedschaft wurden Jörn Aretz, Heinz-Josef Hecker, Michael Jügel und Thomas Krzymyk geehrt. Rolf Hermsen und Rolf Pieffer sowie Heinz-Josef Karl erhielten die goldene Ehrennadel des Landes Nordrhein-Westfalen für 35 Jahre Feuerwehrzugehörigkeit. Theo Mertens erhielt die Ehrenurkunde für 45 Jahre Feuerwehrzugehörigkeit. Im Anschluss der Feierlichkeiten ließ man den Vormittag im gemütlichen Beisammensein ausklingen.
Sichere Adventszeit: neun Tipps der Feuerwehren
Deutscher Feuerwehrverband mahnt zum sorgsamen Umgang mit Kerzen Berlin – Gemütliche Abende mit Plätzchen und Kerzenschein: Die Adventszeit ist für viele Menschen eine Zeit der Besinnlichkeit. Damit diese nicht durch Brände überschattet wird, die durch Unachtsamkeit ausgelöst wurden, mahnt der Deutsche Feuerwehrverband zum sorgsamen Umgang mit Kerzen. Dadurch könnten zahlreiche Feuerwehreinsätze in der dunklen Jahreszeit vermieden werden. Neun einfache Tipps der Feuerwehr helfen, Brände zu verhindern: Stellen Sie Kerzen nicht in der Nähe von brennbaren Gegenständen (Geschenkpapier, Vorhang) oder an einem Ort mit starker Zugluft auf. Kerzen gehören immer in eine standfeste, nicht brennbare Halterung, an die Kinder nicht gelangen können. Lassen Sie Kerzen niemals unbeaufsichtigt brennen – vor allem nicht, wenn Kinder dabei sind. Unachtsamkeit ist die Brandursache Nummer eins! Auch wenn man sie häufiger als sonst verwendet und griffbereit haben möchte: Bewahren Sie Streichhölzer und Feuerzeuge an einem kindersicheren Platz auf. Löschen Sie Kerzen an Adventskränzen und Gestecken rechtzeitig, bevor sie heruntergebrannt sind: Tannengrün trocknet mit der Zeit aus und wird zur Brandgefahr. Achten Sie bei elektrischen Lichterketten darauf, dass Steckdosen nicht überlastet werden. Die elektrischen Kerzen sollten ein Prüfsiegel tragen, das den VDE-Bestimmungen entspricht. Wenn Sie echte Kerzen entzünden, stellen Sie ein entsprechendes Löschmittel (Wassereimer, Feuerlöscher, Feuerlöschspray) bereit. Wenn es brennt, versuchen Sie nur dann die Flammen zu löschen, wenn dies ohne Eigengefährdung möglich ist. Ansonsten schließen Sie möglichst die Tür zum Brandraum, verlassen (mit Ihrer Familie) die Wohnung und alarmieren die Feuerwehr mit dem Notruf 112. Rauchwarnmelder in der Wohnung verringern das Risiko der unbemerkten Brandausbreitung enorm, indem sie rechtzeitig Alarm geben. Die kleinen Lebensretter gibt es günstig im Fachhandel oder beim Versandhaus des Deutschen Feuerwehrverbandes unter www.feuerwehrversand.de – übrigens passen sie perfekt als Geschenk auf den Gabentisch! Pressekontakt: Silvia Darmstädter Telefon (030) 28 88 48 8-23 E-Mail [email protected] Twitter @FeuerwehrDFV www.facebook.com/112willkommen Alle DFV-Presseinformationen finden Sie unter www.feuerwehrverband.de/presse
